
Wichtigste Unterschiede
Der Ford Kuga bietet beim umgeklappten Rücksitz eine um 17 cm (11%) längere Ladefläche als der Skoda Karoq und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar eine um 22 cm (29%) längere Kofferraumtiefe. Demgegenüber hat der Skoda Karoq eine um 16 cm (21%) höhere Kofferraumöffnung sowie eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden – hier ist der Karoq um 14 cm (1400%) tiefer. Kleinere Unterschiede: die Ladekante des Kuga liegt um 2 cm (3%) höher, die schmalste Breite des Kuga ist um 3 cm (3%) größer und die Öffnungsbreite des Kuga um 2 cm (2%) breiter.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größere Nutzlänge des Kuga (jeweils +11% und +29%) macht ihn besser geeignet für lange, flache oder sperrige Gegenstände wie Latten, Möbelteile, Ski oder lange Kartons – sowohl mit umgeklappten Sitzen als auch bei Nutzung der hinteren Sitze. Die etwas größere Breite an der engsten Stelle und die minimal größere Öffnungsbreite unterstützen das Einladen längerer Gegenstände zusätzlich, sind aber nur marginal.
Der Karoq eignet sich dagegen besser für hohe oder voluminöse Ladung: die deutlich höhere Kofferraumöffnung und die viel größere Tiefe zwischen Ladekante und Boden erleichtern das Einfahren hoher Gegenstände und schaffen mehr Platz in der vertikalen Dimension. Das macht den Karoq praktischer für Koffer, Kistenstapel oder sperrige Gegenstände, die in der Höhe begrenzt sind.
Fazit: Für längenorientierte Ladeaufgaben und längere Gegenstände hat der Ford Kuga die klaren Vorteile; für hohe oder klobige Ladung und einfacheres Hantieren beim Verladen ist der Skoda Karoq die praktischere Wahl. Kleinere Unterschiede bei Ladekante und Breite sind für die alltägliche Nutzbarkeit meist unerheblich.
