Ford S-Max vs Skoda Kamiq

Ford S-Max vs Skoda Kamiq
Ford S-Max vs Skoda Kamiq

Wichtigste Unterschiede und ihre Auswirkungen auf die Nutzbarkeit

Der Ford S‑Max bietet bei umgeklappten Sitzen einen um 45 cm (29 %) längeren Laderaum und bei aufrechter erster Sitzreihe einen um 38 cm (51 %) längeren Laderaum als der Skoda Kamiq. Das macht den S‑Max deutlich besser geeignet für lange Gegenstände (z. B. Latten, lange Möbelteile, Skier) und für Nutzer, die regelmäßig viel oder sperriges Ladegut transportieren müssen.

Die Kofferraumöffnung des S‑Max ist um 9 cm (11 %) höher als beim Kamiq. Dadurch lassen sich höhere Gegenstände leichter hineinschieben, und das Ein- bzw. Ausladen voluminöser Ladung ist insgesamt unproblematischer.

Beim Skoda Kamiq ist die Tiefe vom Ladekanten‑Rand bis zum Kofferraumboden um 13 cm (433 %) größer als beim S‑Max. In Kombination mit der Tatsache, dass die Ladekante des Kamiq um 13 cm (23 %) höher über der Straße liegt, ergibt sich folgendes Bild: im Kamiq sitzt die Ladung tiefer im Fahrzeug, die Ladekante ist aber deutlich höher. Für das Einladen bedeutet das einen stärkeren vertikalen Hub über die Schwelle — insbesondere beim Heben schwerer Gegenstände ist das nachteilig. Die tiefere Bodenposition kann zwar helfen, Gegenstände etwas „versenkt“ zu verstauen (geringere Gefahr des Verrutschens nach vorne), bietet aber keinen Ausgleich für den höheren Kraftaufwand beim Heben über die Ladekante.

Die Breite des Kofferraums an der schmalsten Stelle sowie die Breite der Kofferraumöffnung sind beim S‑Max jeweils nur um 4 cm (4 %) größer als beim Kamiq. Diese Unterschiede sind gering (<10 %) und in der Praxis meist unbeachtlich.

Fazit kurz: Wer regelmäßige Transporte von langen, sperrigen oder hohen Gegenständen plant oder familiäre Flexibilität (viel Ladefläche bei umgeklappten Sitzen) braucht, ist mit dem Ford S‑Max besser aufgestellt. Der Skoda Kamiq hat durch die tiefere Ladefläche und höhere Ladekante keine Vorteile für das Handling schwerer oder sperriger Ladung und ist eher für den Alltagsgebrauch und kleinere Stadttransporte ausgelegt.