
Wichtigste Unterschiede und ihre Wirkung in der Praxis
Der Hyundai i30 Kombi bietet eine deutlich längere Ladefläche: mit umgeklappten Sitzen ist er um 25 cm (16 %) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar um 31 cm (42 %) länger als der Skoda Kamiq. Das macht den i30 Kombi klar vorteilhaft, wenn längere Gegenstände transportiert werden sollen (z. B. Leitern, Ski, Möbelteile) oder wenn man bei normalen Sitzbelegungen mehr Tiefgang für Gepäck und Kisten benötigt.
Der Skoda Kamiq zeichnet sich hingegen durch eine deutlich höhere Kofferraumöffnung und höhere Ladegeometrie: die Öffnungshöhe ist um 17 cm (25 %) größer und der Abstand von Ladekante zu Kofferraumboden ist um 16 cm (≈1500 %) größer als beim i30. Außerdem liegt die Ladekante des Kamiq um 8 cm (13 %) höher über der Straße. Das ergibt Vorteile beim Einladen hoher oder voluminöser Gegenstände, die in der Vertikalen mehr Raum brauchen, und erleichtert das untergebrachte Stapeln von Koffern oder Boxen hinter der Ladekante. Allerdings machen die höhere Ladekante und der größere Höhenunterschied das Hineinheben schwerer Gegenstände mühsamer und das Schieben schwerer Lasten schwieriger im Vergleich zum niedrigeren i30.
Breitenunterschiede (schmalste Breite +3 cm beim i30, Öffnungsbreite +4 cm beim Kamiq) liegen unter 10 % und sind in der Praxis kaum relevant; beide Fahrzeuge sind hier vergleichbar.
Fazit
Für Nutzer, die regelmäßig lange oder flache Ladung transportieren wollen (Handwerker, Sportler, Umzüge), ist der Hyundai i30 Kombi die bessere Wahl wegen der deutlich größeren nutzbaren Länge. Für Nutzer, die häufiger hohe oder voluminöse Gegenstände laden oder Wert auf eine größere Öffnungshöhe legen, ist der Skoda Kamiq praktischer — mit dem Nachteil einer höheren Ladekante, die das Heben schwerer Lasten erschwert. Die Entscheidung hängt also vom typischen Ladungsprofil ab: Länge/Fläche → i30 Kombi; Vertikale/Volumen und Öffnungshöhe → Kamiq.
