
Wichtigste Unterschiede
Beim Laden zeigt der VW Passat Variant deutliche Vorteile: Mit umgeklappten Sitzen ist seine Ladefläche um 23 cm (13%) länger als beim Hyundai i30 Kombi. Die Kofferraumöffnung des Passat ist zudem um 12 cm (18%) höher, und die Tiefe des Kofferraums (Messpunkt: Ladekante bis Kofferraumboden) ist beim Passat um 9 cm (800%) größer. Kleinere Unterschiede: die Ladekante des Passat liegt um 2 cm (3%) höher über der Straße, die Breite der Öffnung ist um 7 cm (7%) größer, während die schmalste Stelle im i30 um 1 cm (1%) weiter ist.
Welche Folgen hat das für die Nutzbarkeit?
Durch die größere Länge bei umgeklappten Sitzen eignet sich der Passat besser für lange Gegenstände wie Möbelteile, Lattenroste oder Skier; im Alltag bedeutet das mehr Flexibilität beim Transport sperriger Ladegüter. Die deutlich höhere Kofferraumöffnung erleichtert das Einladen hoher Gegenstände (Pflanzenkübel, Kartons, Geräte) und reduziert Engpässe beim Kippen oder Schrägstellen beim Einbringen. Die größere Tiefe vom Ladekantenbereich zum Boden erhöht den nutzbaren Stauraum hinter der Ladekante und erlaubt, Dinge weiter nach vorn zu schieben, was die Packbarkeit für voluminöse Ladung verbessert.
Dem gegenüber steht eine marginal höhere Ladekante beim Passat (+2 cm), die das Heben schwerer Gegenstände geringfügig anstrengender macht. Breitenunterschiede sind insgesamt klein: die größere Öffnungsbreite des Passat (+7 cm) hilft beim Einladen breiterer Objekte, die minimal größere schmalste Breite im i30 (+1 cm) ist im Alltag vernachlässigbar.
Fazit: Für Transportaufgaben mit langen, hohen oder voluminösen Gegenständen bietet der VW Passat Variant spürbare Vorteile. Der Hyundai i30 Kombi bleibt ausreichend für normalen Alltagsgebrauch, hat aber bei sehr sperriger oder langer Ladung Einschränkungen gegenüber dem Passat.
