
Zusammenfassung der größten Unterschiede
Der Hyundai IONIQ bietet deutlich mehr nutzbare Länge und Tiefe im Kofferraum: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 25 cm (≈18%) länger als beim VW Polo, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er ebenfalls 25 cm (≈38%) länger. Außerdem ist die Tiefe (Abstand Ladekante → Kofferraumboden) des IONIQ um 4 cm (≈50%) größer. Kleinere Unterschiede: die Kofferraumöffnung des Polo ist um 3 cm (≈5%) höher, die Ladekante des IONIQ liegt 4 cm (≈6%) höher über der Straße, die engste Breite liegt beim Polo um 2 cm (≈2%) über dem IONIQ, und die Breite der Öffnung ist beim IONIQ um 2 cm (≈2%) größer.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Mehr Länge bei umgeklappten Sitzen und besonders bei aufrechter erster Sitzreihe macht den IONIQ vorteilhaft für längere Gegenstände (z. B. Latten, Ski, Möbelteile) und für Transportaufgaben, bei denen Sitze nicht komplett umgeklappt werden sollen. Der IONIQ eignet sich daher besser für Nutzer, die häufig sperrige oder lange Ladung transportieren.
Die deutlich größere Tiefe (Ladekante → Kofferraumboden) im IONIQ erhöht das nutzbare Volumen vertikal: mehr Platz für stapelbare Gepäckstücke oder höhere Gegenstände im Kofferrauminneren. Das hilft beim sicheren Verstauen von Kisten und Taschen, kann jedoch in Kombination mit der etwas höheren Ladekante das Hineinheben schwerer Lasten etwas anstrengender machen.
Der Polo punktet nur bei geringen Vorteilen: die etwas höhere Öffnung des Kofferraums (+3 cm) erleichtert das Durchfahren sehr hoher Gegenstände minimal, und die an der schmalsten Stelle geringfügig größere Breite kann beim Einpassen besonders breiter, aber nicht sehr langer Gegenstände helfen. Diese Unterschiede liegen jedoch unter 10% und sind im Alltag meist kaum spürbar.
Fazit: Wer regelmäßig lange oder voluminöse Ladung transportiert, gewinnt mit dem Hyundai IONIQ durch die deutlich höhere Länge und Tiefe. Wer primär auf leichtes Be- und Entladen bei normalen Gepäckstücken achtet oder ein kompakteres Verhalten bevorzugt, findet im VW Polo nur marginale Vorteile.
