
Kernunterschiede und Nutzbarkeit
Der auffälligste Vorteil des Mazda CX‑60 ist seine längere Ladelänge bei aufrechter erster Sitzreihe: der CX‑60 bietet +12 cm (14%) mehr Stauraumlänge als der Hyundai Kona. Das macht den CX‑60 besser geeignet, wenn man längere Gegenstände transportieren möchte, ohne die Sitze umzulegen (z. B. Skier, lange Pakete oder Möbelteile), während Passagiere auf den hinteren Sitzen bleiben.
Der Hyundai Kona hat hingegen eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: die Tiefe ist beim Kona +5 cm (400%) höher als beim CX‑60. Praktisch bedeutet das mehr nutzbarer Raum hinter der Ladekante und meist eine größere Möglichkeit, Gegenstände tiefer und sicherer zu verstauen. Gleichzeitig kann eine größere Tiefe das Hineinlegen schwerer Gegenstände etwas umständlicher machen, weil sie weiter nach unten gehoben werden müssen.
Weitere Unterschiede mit geringerer Größenordnung: Die Ladekante des Mazda sitzt um 6 cm (9%) höher über der Straße, was das Heben schwerer Lasten etwas anstrengender macht; die Breite der Kofferraumöffnung beim CX‑60 ist um 5 cm (5%) größer, was breitere Gegenstände leichter zulässt; die Höhe der Öffnung (+3%) und die längere Ladefläche bei völlig umgeklappten Sitzen (+4%) sind hingegen kaum spürbar. An der schmalsten Stelle sind beide Modelle gleich breit.
Fazit: Für längere Ladung bei belegten Sitzen ist der Mazda CX‑60 spürbar vorteilhaft. Für tieferes, eventuell voluminöseres Verstauen (bei gleichzeitig niedrigerer Ladekante) ist der Hyundai Kona besser geeignet. Kleinere Unterschiede bei Öffnungsbreite und Ladekantenhöhe beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur geringfügig.
