
Wesentliche Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Der Mercedes‑Benz GLC bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des GLC um +41 cm (31%) länger, bei aufrechter erster Sitzreihe um +26 cm (39%). Außerdem ist die Breite an der schmalsten Stelle beim GLC um +20 cm (22%) größer und die Breite der Kofferraumöffnung um +11 cm (11%). Der Jeep Avenger Elektro hat dagegen eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: +11 cm (1000%) gegenüber dem GLC. Kleinere Unterschiede sind, dass die Kofferraumöffnung des Avenger um 3 cm (4%) höher und die Ladekante um 1 cm (1%) höher über der Straße liegt.
Was das praktisch bedeutet: Der GLC ist klar im Vorteil, wenn es um lange und breite Ladung geht – längere Gegenstände, mehr Gepäckvolumen nach Umlegen der Sitze und breitere Packstücke lassen sich einfacher unterbringen. Die größere Engstellen‑ und Öffnungsbreite erleichtert das Einladen sperriger oder breiter Teile.
Der Avenger punktet mit dem tieferen Kofferraumboden: Gegenstände können tiefer und damit oft unauffälliger und besser gesichert liegen, das kann bei Einkaufstaschen, Werkzeugkisten oder sperrigen, aber nicht allzu breiten Objekten nützlich sein. Durch die ähnliche Ladekantenhöhe bleibt das Heben vergleichsweise einfach; bei sehr langen oder breiten Gegenständen ist der Avenger aber eingeschränkt.
Fazit: Für Transportaufgaben mit langen oder breiten Lasten und größere Gesamtkapazität ist der GLC die bessere Wahl. Für kompaktere Anforderungen, bei denen ein tiefer, gut nutzbarer Kofferraumboden und städtische Handhabung wichtiger sind, ist der Avenger praktisch, bietet aber weniger Raum für sperrige Ladung.
