
Wichtigste Unterschiede
Der VW ID.4 bietet deutlich mehr nutzbare Ladelänge und -breite als der Jeep Avenger Elektro. Konkret ist der Kofferraum des ID.4 bei umgeklappten Sitzen um 35 cm (26%) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe um 27 cm (40%) länger als beim Jeep. Zudem ist die engste Kofferraumbreite des ID.4 um 11 cm (12%) größer.
Welche Auswirkungen hat das praktisch?
Die größeren Längenwerte des ID.4 bedeuten, dass längere Gegenstände ohne oder mit weniger Umklappen von Sitzen transportiert werden können (z. B. Latten, Ski, lange Kartons). Die um 40% größere Länge bei aufrechter erster Sitzreihe macht den ID.4 besonders praktisch, wenn regelmäßig längere Ladung transportiert werden muss, ohne Passagiersitze zu opfern. Die um 12% größere engste Breite erlaubt es, breitere Gegenstände leichter einzuladen und beispielsweise zwei große Reisetaschen nebeneinander zu stellen, was das Beladen für Familie und Umzüge spürbar erleichtert.
Weitere, kleinere Unterschiede
Andere Abmessungen weichen nur geringfügig ab: die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim ID.4 um 1 cm (1%) höher, die Breite der Öffnung um 8 cm (8%) größer. Die Tiefe (Ladekante zu Kofferraumboden) ist beim Jeep um 1 cm (10%) größer — ein Unterschied, der zwar messbar, aber in der Praxis kaum entscheidend ist. Die Ladekante des ID.4 liegt 2 cm (3%) höher über der Straße, das bedeutet etwas mehr Hub beim Einladen schwerer Gegenstände.
Fazit — für wen sich welches Modell besser eignet
Wer häufig lange oder breite Ladung transportiert (Handwerkerbedarf, lange Sportgeräte, regelmäßige Familienreisen mit viel Gepäck), profitiert deutlich vom VW ID.4 wegen der merklich größeren Längen- und Breitenmaße. Wer hauptsächlich kleine bis mittelgroße Alltagsladung hat und etwas niedrigere Ladekante bzw. minimale Unterschiede bei der Bodentiefe schätzt, wird im Alltag kaum Nachteile beim Jeep Avenger Elektro bemerken. Insgesamt entscheidet der Bedarf an Raum für lange und breite Gegenstände klar zugunsten des ID.4.
