
Wesentliche Unterschiede und Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der Mazda CX‑5 bietet bei aufrechter erster Sitzreihe eine längere Ladefläche als der Jeep Compass: +14 cm (17%). Das macht den Mazda deutlich geeigneter für lange Gegenstände, die ohne Umklappen der Rücksitzbank transportiert werden müssen (z. B. Langkartons, Skier oder sperrige Möbelteile). Mit umgelegten Sitzen ist der Unterschied allerdings gering (+5 cm / 3%), sodass bei komplett vergrößertem Laderaum beide Modelle praktisch vergleichbar sind.
Beim Jeep Compass sticht die größere Einbautiefe des Laderaums hervor: +11 cm (220%) (gemessen von Ladekante zum Kofferraumboden). Diese deutlich tiefere Ladewanne erhöht das nutzbare Volumen und erlaubt ein höheres Stapeln von Gepäck unterhalb der Ladekante, ist aber bei sehr flachen oder langen Gegenständen weniger vorteilhaft, weil mehr „Vertiefung“ vorhanden ist. Zusätzlich ist die Öffnungshöhe beim Jeep höher (+6 cm / 8%), was das Einsetzen sehr hoher Gegenstände erleichtert; die Ladekante selbst liegt praktisch gleich hoch (+1 cm / 1%), sodass der Kraftaufwand beim Beladen kaum variiert.
Weitere Unterschiede: Die schmalste Breite im Kofferraum ist beim Mazda um +8 cm (8%) größer, die Breite der Kofferraumöffnung beim Mazda um +3 cm (3%) größer — das macht den Mazda etwas flexibler beim Einbringen breiterer Gegenstände, der Vorteil bleibt aber moderat.
Fazit: Wer häufiger lange Gegenstände transportiert, ohne Sitze umzulegen, profitiert vom Mazda CX‑5. Wer eher auf maximales Volumen, stapelbare Ladung und eine tiefere Ladewanne angewiesen ist, fährt mit dem Jeep Compass besser. Kleinere Unterschiede bei Öffnungsbreite und Ladekantenhöhe beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur geringfügig.
