
Wichtigste Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Der Jeep Compass bietet bei umgeklappten Sitzen mehr Laderaumlänge (+9 cm, ca. 6 %) und auch bei aufrechter erster Sitzreihe etwas mehr Tiefe (+6 cm, ca. 8 %) als der Skoda Karoq. Das bedeutet praktisch: längere Gegenstände lassen sich im Compass leichter unterbringen, sowohl im Alltag als auch bei umgeklappten Sitzen.
Der Skoda Karoq punktet dagegen mit einer etwas größeren nutzbaren Breite an der engsten Stelle (+4 cm, ca. 4 %) und einer minimal breiteren Kofferraumöffnung (+1 cm, ca. 1 %) sowie einer höheren Öffnungshöhe (+7 cm, ca. 8 %). Das macht das Beladen sperriger und höherer Gegenstände im Karoq etwas unkomplizierter, weil sie leichter durch die Öffnung passen und in der Breite mehr Spielraum haben.
Auffälligster und nutzungsrelevanter Unterschied ist die Ladekantenhöhe: die Ladekante des Jeep Compass sitzt rund +9 cm (≈13 %) höher über der Straße als beim Skoda Karoq. In der Praxis heißt das: schweres Heben in den Kofferraum ist beim Compass deutlich anstrengender, das Ein- und Ausladen schwerer Gepäckstücke, Einkaufskisten oder sperriger Gegenstände erfordert mehr Kraft oder Hilfsmittel. Für häufiges Laden schwerer Lasten oder häufiges Be- und Entladen ist der Karoq damit komfortabler.
Zusammengefasst: für längere, flache Gegenstände ist der Compass praktischer; für einfacheres Handling sperriger oder schwerer Ladung (niedrigere Ladekante, etwas größere Öffnung und Breite) ist der Karoq im Alltag vorteilhafter. Die meisten anderen Unterschiede sind gering und beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur wenig.
