
Wichtigste Unterschiede
Der auffälligste Unterschied ist die Höhe der Kofferraumöffnung: Der Jeep Compass hat eine um 10 cm (≈13 %) höhere Öffnung, was das Einladen hoher oder klobiger Gegenstände erleichtert. Weitere, kleinere Differenzen: Mit umgeklappten Sitzen ist der Compass ca. 12 cm länger, bei aufrechter erster Sitzreihe ca. 3 cm länger. Die Tiefe des Laderaums (Ladekante bis Boden) und die Höhe der Ladekante sind bei beiden Modellen gleich. An der schmalsten Stelle im Innenraum ist der VW ID.3 etwa 4 cm breiter, während die Breite der Kofferraumöffnung beim Compass rund 7 cm größer ist.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die höhere Kofferraumöffnung des Compass macht einen spürbaren Unterschied beim Handling sperriger oder hoher Ladung: Möbelkanten, Kartonsstapel oder Geräte lassen sich einfacher ein- und ausladen, weniger Kanten und Umlegemanöver sind nötig. Das ist besonders vorteilhaft für Handwerker, Familien mit Kinderwagen oder beim Umzug.
Die längere Ladefläche bei umgelegten Sitzen im Compass (≈12 cm) verschafft zusätzlichen Platz für längere Gegenstände wie Latten, Ski oder lange Kartons, auch wenn der relative Unterschied unter 10 % liegt. Bei aufrechter Sitzreihe ist der Vorteil jedoch nur gering (~3 cm) und im Alltag oft vernachlässigbar.
Der VW ID.3 punktet mit etwas mehr Breite an der engsten Stelle (+4 cm), was beim Transport breitflächiger Gegenstände innerhalb des Fahrzeugs hilft. Allerdings ist die tatsächliche Ein- und Durchgangsbreite auch von der Kofferraumöffnung abhängig — hier hat der Compass die größere Öffnung (+7 cm), sodass sich breitere Gegenstände zwar am Heck leichter ansetzen, im Innenraum aber der ID.3 etwas mehr Platz zwischen den Radkästen bieten kann.
Zusammengefasst: Für hohe oder tendenziell sperrige Ladung sowie für längere Gegenstände ist der Jeep Compass im Alltag praktischer. Wer dagegen häufiger etwas breitere, flachere Transporte innerhalb des Innenraums plant, findet im VW ID.3 eine geringfügig bessere Innenbreite an der engsten Stelle.
