
Wichtigste Unterschiede
Der Jeep Compass bietet deutlich mehr Laderaum in mehreren Dimensionen: Beim umgeklappten Sitz sind es +27 cm (≈20%) Laderaumlänge, bei aufrechter erster Sitzreihe +16 cm (≈24%). Die Höhe der Kofferraumöffnung ist +16 cm (≈23%) größer, die Tiefe des Kofferraums (Ladekante zu Kofferraumboden) fällt mit +8 cm (≈100%) deutlich größer aus, und die Breite der Kofferraumöffnung ist +11 cm (≈12%) größer als beim Polo. Kleinere Unterschiede: an der schmalsten Stelle ist der Polo um 5 cm (≈5%) breiter; die Ladekante des Compass liegt um 7 cm (≈10%) höher über der Straße.
Welche Auswirkungen hat das praktisch?
Zusammengefasst bedeutet das für die Nutzbarkeit: Die größere Laderaumlänge (sowohl mit umgeklappten Sitzen als auch bei aufrechter Sitzreihe) macht den Compass deutlich geeigneter für längere Gegenstände wie Möbelteile, lange Kartons oder Skier. Die erhöhte Kofferraumöffnung und die breitere Öffnung erleichtern das Einladen sperriger oder hoher Gegenstände—man stößt seltener an die Öffnung und hat mehr Spielraum beim Manövrieren großer Objekte.
Die deutlich größere Tiefe (100% Unterschied) erhöht die nutzbare Ladefläche von der Ladekante zum Kofferraumboden stark; das bedeutet mehr Volumen und bessere Möglichkeit, Lasten tief hinein zu schieben oder mehrere Koffer übereinander unterzubringen. In Summe ist der Compass damit praktischer für Transporte, Umzüge oder regelmäßiges Beladen mit sperriger/umfangreicher Ladung.
Einige Einschränkungen: Die Ladekante des Compass liegt höher (+7 cm), was das Heben schwerer Lasten etwas schwieriger macht. Und an der schmalsten Stelle ist der Polo geringfügig breiter (+5 cm), sodass sehr breite, aber flache Gegenstände an dieser Engstelle beim Polo leichter hindurchpassen können. Für rein städtische Nutzung mit überwiegend kurzen Einkäufen oder sehr breiten, aber flachen Ladungen kann der Polo daher ausreichend sein.
Fazit: Wer regelmäßig längere, höhere oder voluminösere Ladung transportieren muss, profitiert deutlich vom Jeep Compass. Für Gelegenheitsbedarf in der Stadt oder wenn nur geringe, eher breite Gegenstände transportiert werden, bleibt der Polo eine kompaktere Alternative.
