
Wichtigste Unterschiede
Mit umgeklappten Sitzen sind die Ladelängen beider Modelle gleich. Die wirklich signifikanten Unterschiede liegen in der vertikalen und der tiefen Ausprägung des Kofferraums: Der Jeep Renegade bietet eine deutlich höhere Kofferraumöffnung — +14 cm (≈19%) —, während der VW ID.3 eine deutlich größere Tiefe von Ladekante bis Kofferraumboden hat — +2 cm (≈14%). Alle anderen Abweichungen (Länge bei aufrechter erster Sitzreihe +3%, Ladekantenhöhe +1%, schmalste Breite +5%, Breite der Öffnung +2%) sind deutlich kleiner und bleiben unmarkiert.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die höhere Kofferraumöffnung des Renegade erleichtert das Einbringen hoher oder sperriger Gegenstände: Stehhöhe und Zwischenräume über der Ladefläche sind größer, dadurch lassen sich z. B. Kartons, Pflanzen oder sperrige Kisten einfacher schräg oder aufrecht ladend verstauen. Für Personen, die oft hohe Gegenstände transportieren oder Ladung mit unregelmäßiger Form haben, ist das ein klarer praktischer Vorteil.
Die größere Tiefe des ID.3 von Ladekante zu Boden bedeutet mehr nutzbare Innenlänge hinter der Ladekante, sodass Gegenstände weiter nach hinten geschoben und besser gestapelt werden können. Das ist vorteilhaft für flachere, längliche Lasten oder gestapelte Gepäckstücke und erhöht die tatsächliche Nutzbarkeit des Kofferraums bei Alltags- und Urlaubsgepäck.
In Kombination ergibt sich: Der Renegade ist besser geeignet, wenn es um das Laden hoher oder voluminöser Einzelstücke geht; der ID.3 punktet bei flacher, tief liegender Ladung und beim effizienten Ausnutzen der Ladelänge hinter der Kante. Kleinere Unterschiede wie die etwas höhere Ladekante oder geringfügig größere Breiten verändern die Nutzbarkeit nur geringfügig und sind im Alltag meist sekundär.
