
Wichtigste Unterschiede
Beim Ladevolumen und bei den Abmessungen fallen mehrere klare Differenzen auf: Der Kia Ceed bietet bei umgeklappten Sitzen eine um 23 cm (18%) längere Ladefläche und bei aufrechter Rückbank eine um 12 cm (18%) längere Ladefläche als der Peugeot 208. Die Breite der Kofferraumöffnung beim Ceed ist um 14 cm (16%) größer, sodass breitere Gegenstände leichter durchpassen. Demgegenüber hat der Peugeot 208 eine deutlich größere Senke zwischen Ladekante und Kofferraumboden: diese Tiefe ist um 7 cm (64%) größer als beim Ceed. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist bei beiden Modellen gleich.
Folgen für die Nutzbarkeit
Durch die größere Ladelänge (bei umgeklappten Sitzen und bei aufrechter Rückbank) und die breitere Öffnung ist der Kia Ceed klar im Vorteil, wenn es um lange oder breite Gegenstände geht — z. B. Möbelteile, Skier oder breite Kartons lassen sich leichter und direkter einladen. Die größere Öffnungsbreite verringert außerdem das Risiko, dass sperrige Güter an der Einfahrt klemmen.
Der Peugeot 208 bietet mit der deutlich größeren Tiefe (Ladekante → Kofferraumboden) mehr Raum in vertikaler Richtung und eine tiefere Ladewanne. Das ist nützlich, wenn Volumen unterhalb der Ladekante genutzt oder Ladung „versenkt“ werden soll (z. B. Stapeln von Kisten, Verbergen flacher Gegenstände). Allerdings kann eine tiefe Ladewanne zusammen mit einer etwas erhöhten Ladekante das Heben sehr schwerer Gegenstände etwas unpraktischer machen.
Kurz: Für lange und breite Ladung ist der Kia Ceed praktischer; für voluminöse oder tiefer liegende Ladung bietet der Peugeot 208 Vorteile durch seine größere Tiefe.
