
Zusammenfassung der Hauptunterschiede
Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Laderaumlänge: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 47 cm (31 %) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um 34 cm (43 %) länger als im Kia Ceed. Beim Kia Ceed ist die Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden um 2 cm (22 %) größer als beim Passat.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die größeren Längenvorteile des Passat bedeuten konkret mehr Flexibilität für lange oder sperrige Gegenstände: Möbel, Leitern, lange Sportgeräte oder Bauholz lassen sich leichter transportieren, sowohl wenn die Rücksitze umgelegt sind als auch im Alltag mit Sitzreihe 1 in Benutzung. Für Nutzer, die regelmäßig längere Ladung transportieren oder häufig mit voller Beladung unterwegs sind (Handwerker, Familien mit viel Gepäck), ist der Passat dadurch in der Praxis deutlich geeigneter.
Die größere Tiefe beim Kia Ceed (Ladekante → Kofferraumboden) führt zu einem tieferen Laderaum hinter der Ladekante. Das kann helfen, sperrige oder hoch gestapelte Lasten stabiler zu lagern und verhindert bei tieferen Ladungen ein Verrutschen nach vorn. Gleichzeitig ist die Ladekante des Ceed geringfügig höher über der Straße, was das Heben vom Boden minimal anstrengender macht. Insgesamt bedeutet das: Ceed kann bei kompakteren, hohen oder stabil zu platzierenden Lasten Vorteile bieten, ist aber nicht so gut für sehr lange Gegenstände wie der Passat.
Weitere Unterschiede wie die Höhe der Kofferraumöffnung (+4 cm, 5 % zugunsten Passat), die Breite der Öffnung (+5 cm, 5 % zugunsten Passat) oder die schmalste Breite im Kofferraum (+2 cm, 2 % zugunsten Ceed) sind relativ klein (<10 %) und haben in der Praxis nur geringe Auswirkungen auf die Nutzbarkeit.
