
Wichtigste Unterschiede
Beim Vergleich fallen drei deutlich relevante Abweichungen auf: Der Skoda Octavia Combi bietet mit aufgeklappter erster Sitzreihe eine um +11% längere Ladefläche, die Tiefe des Kofferraums (gemessen von Ladekante zum Kofferraumboden) ist beim Skoda um +10 cm — angegeben als +900% größer, und die Ladekante des Mazda CX‑60 sitzt um +10 cm bzw. +16% höher über der Straße als beim Skoda. Diese drei Punkte sind die größten praktischen Differenzen; die übrigen Maße (z. B. Breitenunterschiede) liegen unter 10%.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die um +11% längere Ladefläche bei aufrechter erster Sitzreihe macht den Octavia im Alltag nutzbarer, wenn die Rücksitze belegt sind: längere Gegenstände (z. B. Ski, lange Kartons) passen eher ohne Umklappen der Sitze. Die deutlich größere Koffertiefe beim Octavia (die als +10 cm bzw. +900% ausgewiesen ist) schafft zusätzliches Raumvolumen hinter der Ladekante und ermöglicht es, sperrige oder höhere Gegenstände weiter nach unten und damit stabiler zu verstauen — das verbessert das Stapeln und die Sicherung von Ladung.
Demgegenüber erschwert die beim Mazda um +10 cm bzw. +16% höhere Ladekante das Be- und Entladen schwerer Gegenstände, weil mehr gehoben werden muss. Vorteilhaft für den Mazda sind hingegen etwas größere Innenbreiten und eine breitere Kofferraumöffnung, wodurch breite, flache Gegenstände leichter quergelegt durch den Zugang passen — dieser Vorteil liegt jedoch unter der 10%-Schwelle.
Kurz gesagt: Wer häufig lange Gegenstände transportiert oder Wert auf einfachen Ein- und Ausbau sowie mehr Tiefe und Volumen im Ladebereich legt, profitiert stärker vom Skoda Octavia Combi. Wer dagegen oft breite, flache Teile einlädt und dabei auf eine breitere Öffnung angewiesen ist, hat beim Mazda CX‑60 leichte Vorteile, muss aber mit der höheren Ladekante leben.
