Peugeot 208 vs VW Passat Variant

Peugeot 208 vs VW Passat Variant
Peugeot 208 vs VW Passat Variant

Wichtigste Unterschiede (Nur >10% hervorgehoben)

Der VW Passat Variant bietet deutlich mehr Laderaumlänge: Mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des Passat um 70 cm bzw. +53% länger, bei aufrechter erster Sitzreihe sogar um 46 cm bzw. +69% länger als beim Peugeot 208. Die Breite der Kofferraumöffnung des Passat ist ebenfalls deutlich größer: um 19 cm bzw. +22% mehr Öffnungsbreite als beim Peugeot. Demgegenüber hat der Peugeot 208 einen deutlich größeren Innenraum‑Tiefenwert (Ladekante zu Kofferraumboden): diese Tiefe ist beim Peugeot um 9 cm bzw. +100% größer als beim Passat. Außerdem sitzt die Ladekante des Peugeot um 7 cm bzw. +11% höher über der Straße.

Auswirkungen auf die Nutzbarkeit

Die größeren Längenmaße und die deutlich breitere Öffnung machen den Passat Variant für lange, sperrige oder breite Ladung deutlich praktischer: große Möbel, lange Bretter oder mehrere Koffer lassen sich leichter einlegen und besser flach ausstrecken, insbesondere wenn die Rücksitze umgeklappt sind. Die breitere Öffnung reduziert zudem Rangiermanöver beim Beladen sperriger Gegenstände.

Der Peugeot 208 punktet mit einer tieferen Ladefläche im Kofferraum (größere Tiefe zwischen Ladekante und Boden). Das schafft mehr vertikalen Stauraum im Innenraum des Kofferraums und kann bei hochbauenden, aber nicht zu langen Gegenständen von Vorteil sein. Allerdings ist die Ladekante des 208 höher, was das Heben schwerer Gegenstände ins Fahrzeug im Vergleich zum Passat erschwert.

In der Praxis heißt das: Für Transportaufgaben mit langem oder breitem Ladegut ist der Passat Variant klar überlegen. Für kompaktere, voluminöse Gegenstände, die in der Tiefe des Kofferraums untergebracht werden sollen, kann der Peugeot 208 ausreichend sein — allerdings mit mehr Aufwand beim Heben wegen der höheren Ladekante.