
Größte Unterschiede
Beim Vergleich der beiden SUVs stechen zwei Unterschiede deutlich hervor: Der Peugeot 3008 bietet bei aufrechter erster Sitzreihe eine längere Ladefläche als der Renault Austral — +13 cm (≈15 %) — und die Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante zum Kofferraumboden) ist beim Peugeot um 3 cm bzw. ≈38 % größer. Alle anderen Messwerte liegen unterhalb der 10‑%‑Schwelle (z. B. umgeklappte Sitzreihe +4 %, Öffnungshöhe +7 %); die Kofferraumöffnung des Austral ist hingegen an Breite um 10 % größer, bleibt aber nicht über der >10‑%‑Marke.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die um rund 15 % längere Ladefläche bei aufrechter erster Sitzreihe macht den Peugeot praktischer, wenn lange Gegenstände transportiert werden müssen, ohne Sitze umzulegen — etwa Skier, Bauholz oder lange Kartons. Das erhöht die Alltagstauglichkeit für Nutzer, die regelmäßig sperrige, aber nicht sehr breite Ladung bei voller Passagierzahl befördern wollen.
Die deutlich größere Tiefe des Peugeot (≈38 %) bedeutet, dass der Laderaum von der Ladekante zum Boden tiefer ausgeprägt ist. Praktisch heißt das: mehr nutzbares Volumen in der Bodenmulde, leichteres Verstauen von kleineren, tiefer liegenden Gepäckstücken und eine etwas niedrigere Gepäcklage, was die Fahrzeugstabilität verbessern kann. Nachteilig ist, dass tieferliegende Gegenstände beim Be- und Entladen etwas schlechter erreichbar sind und in Kombination mit der minimal höheren Ladekante (+3 %) etwas mehr Hebeaufwand nötig sein kann.
Als Ausgleich bietet der Renault Austral eine breitere Kofferraumöffnung (+10 %), was das Einladen breiter Gegenstände erleichtert; dieser Vorteil ist jedoch numerisch nicht deutlich über der 10‑%‑Marke. Die übrigen Differenzen (Gesamtlänge bei umgeklappten Sitzen, Öffnungshöhe, schmalste Breite) sind geringfügig und beeinflussen die Alltagstauglichkeit nur marginal.
