
Wichtigste Unterschiede
Die auffälligste Abweichung betrifft die Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: der Peugeot 3008 hat hier +11 cm (1000%) mehr Abstand als der Volvo XC40. Weitere, aber deutlich kleinere Unterschiede sind: der Peugeot bietet bei aufrechter Rückbank +8 cm (9%) mehr Kofferraumtiefe, die Kofferraumöffnung des Peugeot ist +5 cm (7%) höher, und die Ladekante des Peugeot liegt +5 cm (7%) höher über der Straße. Die Breite an der schmalsten Stelle ist bei beiden Modellen gleich; die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Volvo +4 cm (4%) größer. Bei umgeklappten Sitzen ist der Volvo minimal länger (+1 cm / 1%).
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Durch die deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden hat der Peugeot 3008 einen deutlich anderen Nutzwert: er bietet mehr nutzbares Volumen unterhalb der Ladekante und erleichtert das Stapeln oder Verstauen höherer Gegenstände im vorderen Bereich des Kofferraums. Das kann sich bei Einkäufen, Gepäck für Reisen oder sperrigen, aber nicht zu langen Gegenständen positiv auswirken.
Gegenläufig wirkt die höhere Ladekante des Peugeot (+5 cm): schwere Gegenstände müssen etwas weiter gehoben werden, das Ein- und Ausladen kann körperlich anstrengender sein. Die etwas höhere Kofferraumöffnung des Peugeot (+5 cm) erleichtert das Laden hoher Gegenstände, kompensiert teilweise die höhere Ladekante.
Der Volvo XC40 punktet mit einer geringfügig breiteren Öffnung (+4 cm) und minimaler Vorteilslänge bei umgeklappten Sitzen (+1 cm). Das macht ihn etwas praktischer für besonders breite oder längere Gegenstände, sobald die Rückbank umgeklappt ist. Da die schmalste Stelle bei beiden gleich ist, stoßen beide Modelle an die gleichen Grenzen bei sehr sperrigen Ladungen.
Fazit: Für täglichen Gebrauch mit variabel gestapeltem Gepäck und Bedarf an mehr Innenraumtiefe ist der Peugeot 3008 durch seine deutlich größere Tiefe praktischer; für das Beladen sehr breiter oder langer Gegenstände hat der Volvo leichte Vorteile bei Öffnungsbreite und umgeklappter Länge. Kleinere prozentuale Unterschiede (unter 10%) verändern die Praxis nur moderat.
