
Wichtigste Unterschiede und ihre Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der Peugeot 3008 bietet mit aufrechter erster Sitzreihe einen deutlich längeren Laderaum: +17 cm (21 %) gegenüber dem VW Taigo. Das macht den 3008 praktisch überlegen, wenn lange Gegenstände transportiert werden müssen, ohne die Sitze umzulegen (z. B. Latten, Skier oder lange Kartons) — mehr Nutzlänge bedeutet weniger oft umklappbare Sitze und flexiblere Nutzung bei Personenbeförderung.
Der VW Taigo hat dagegen eine deutlich größere Kofferaumtiefe gemessen von der Ladekante bis zum Kofferraumboden: +9 cm (82 %). Praktisch heißt das: der Taigo hat eine spürbar tiefere Ladewanne, die mehr vertikales Volumen direkt hinter der Ladekante schafft. Vorteile: höher stapelbare oder voluminösere Ladung dicht hinter der Ladekante und insgesamt oft besseres Verzurren tiefer liegender Gegenstände. Nachteil: Gegenstände liegen tiefer, das Hineinlegen schwerer Lasten kann beim Heben unpraktischer sein — besonders wenn die Ladekante zusätzlich hoch liegt.
Weitere, kleinere Unterschiede beeinflussen die Praxis ergänzend: Die Ladekante des Peugeot liegt etwa 5 cm höher über der Straße, was das Heben schwerer Gegenstände erschwert; die Kofferraumöffnung des Taigo ist etwas höher, die Öffnungsbreite und die schmalste Breite sind beim Peugeot geringfügig größer (+2–3 cm). Zusammengefasst heißt das: für lange Ladung bei voll besetztem Fond ist der Peugeot besser geeignet, für tief liegende Stapel und leichteres Hineinschieben von Volumen (bei gleichzeitig niedrigerer Ladekante) punktet der Taigo.
