
Kernunterschiede
Der Volvo V90 bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des V90 um +38 cm (24%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar um +38 cm (50%) mehr als beim Skoda Karoq. Der Skoda Karoq punktet dagegen in der vertikalen Dimension: die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim Karoq um +22 cm (31%) größer, die Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden ist beim Karoq um +15 cm (1400%) größer, und die Ladekante selbst liegt beim Karoq um +7 cm (11%) höher über der Straße als beim V90. Breitenunterschiede sind klein: die schmalste Innenbreite ist beim V90 um 4 cm (4%) größer, die Öffnungsbreite beim V90 um 10 cm (10%) größer (beide unter bzw. genau bei 10% und deshalb hier nicht hervorgehoben).
Folgen für die Nutzbarkeit
Für den Transport langer Gegenstände und längere Ladungen ist der Volvo V90 klar vorteilhaft: die deutlich größere Laderaumlänge (24% bzw. 50% mehr) erlaubt längere Möbel, Ski oder Bretter, ohne Sitze umbauen zu müssen. Wer häufig lange, flache Ladungen transportiert oder regelmäßig mit umgeklappten Sitzen fährt, hat mit dem V90 mehr praktische Flexibilität.
Der Skoda Karoq ist im Alltag besser für voluminöse, hohe oder unregelmäßig geformte Ladung geeignet: die höhere Kofferraumöffnung (+22 cm) erleichtert das Einbringen hoher Gegenstände senkrecht, und die größere Tiefe zwischen Ladekante und Boden schafft ein tieferes Ladefach, das kleine bis mittelgroße Gegenstände sicherer liegen lässt. Allerdings macht die um +7 cm höhere Ladekante das Hineinheben schwerer — schweres Gepäck oder Möbel müssen etwas höher gehoben werden als beim V90.
Kurz gesagt: V90 = mehr Länge für lange Ladungen; Karoq = mehr vertikaler Raum und ein tieferes Ladefach für sperrige oder hohe Gegenstände, jedoch mit etwas höherer Ladekante, die das Beladen anstrengender macht.
