
Kernunterschiede (hervorgehoben: >10%)
Wesentliche Unterschiede liegen beim nutzbaren Laderaum mit aufrechter erster Sitzreihe und bei der Kofferraumtiefe. Der VW Passat Variant bietet bei aufrechter erster Sitzreihe eine um 11% (+11 cm) längere Ladefläche als der Toyota Corolla Touring Sports. Außerdem ist die Tiefe des Kofferraums (Ladekante zu Kofferraumboden) beim Passat um 13% (+1 cm) größer.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die um 11% längere Ladefläche mit aufrechter erster Sitzreihe bedeutet konkret, dass im Passat längere Gegenstände transportiert werden können, ohne die Vordersitze zu verstellen oder die Rückbank umzulegen — Beispiele: lange Kartons, Skier oder Möbelteile. Das vereinfacht den Alltag, wenn häufig lange, schlanke Ladungen befördert werden müssen.
Die um 13% größere Kofferraumtiefe (trotz nur +1 cm absolut) erhöht die Stapelhöhe und den nutzbaren Raum oberhalb der Ladekante leicht. Praktisch heißt das: etwas mehr Platz für höhere Gepäckstücke oder stabileres Stapeln von Koffern und Boxen; der Effekt ist spürbarer bei kleinen Basistiefen, weniger bei schon großen Ladeflächen.
Weitere Unterschiede (unter 10%)
Weitere Abweichungen sind vorhanden, aber kleiner als 10%: Mit umgeklappten Rücksitzen ist der Passat etwa +15 cm (+8%) länger, die Kofferraumöffnung ist +4 cm (≈5%) höher, die schmalste Breite des Kofferraums ist +6 cm (6%) größer und die Breite der Öffnung +2 cm (2%). Die Ladekantenhöhe beider Modelle ist gleich.
Diese kleineren Unterschiede führen zu moderaten Vorteilen des Passat beim Einladen großer Kartons oder sperriger Gegenstände, sind aber im Alltag weniger entscheidend als die beiden oben genannten Unterschiede.
Fazit
Für Nutzer, die häufig lange Gegenstände transportieren oder etwas mehr nutzbare Tiefe benötigen, ist der VW Passat Variant in der Praxis vorteilhafter. Wer hauptsächlich mit umgeklappten Sitzen oder bei durchschnittlicher Beladung unterwegs ist, merkt die Unterschiede nur geringfügig.
