
Vergleich in Kurzform
Verglichen mit dem Durchschnitt der Kleinwagen hat der VW Polo bei Laderaumlänge und Breite leichte Vorteile, während der Durchschnitt bei der vertikalen Freigängigkeit und Tiefe des Kofferraums deutlich vorn liegt. Die Kofferraumöffnung des Durchschnitts ist um 12 cm (17 %) höher als beim Polo, und die Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden ist beim Durchschnitt um 11 cm (138 %) größer.
Welche Auswirkungen haben diese Unterschiede auf die Nutzbarkeit?
Die deutlich höhere Kofferraumöffnung beim Durchschnittskleinwagen erleichtert das Einbringen hoher oder sperriger Gegenstände, weil die vertikale Durchfahrt größer ist. Außerdem lässt sich sperriges Ladegut eher hochkant unterbringen. Die deutlich größere Tiefe (größeres „Kofferraum‑Becken“) erhöht das nutzbare Volumen für hohe Stapel oder tief liegende Ladung, macht das Einheben schwerer Gegenstände aber unpraktischer, weil sie weiter abgesenkt und weiter hineinreicht werden müssen; das Herausholen ist ebenfalls umständlicher.
Der VW Polo bietet dagegen bei umgeklappten Sitzen mehr Länge (+10 cm / 8 %) und an der schmalsten Stelle etwas mehr Breite (+4 cm / 4 %). Das macht ihn im Alltag vorteilhafter für lange Gegenstände (z. B. Latten, Ski) und sorgt für geringfügig mehr nutzbare Durchladungsbreite. Zudem liegt die Ladekante beim Polo niedriger (Unterschied ca. 3 cm), was das Heben schwerer Gegenstände über die Ladekante erleichtert — ein praktischer Vorteil bei regelmäßigem Beladen mit Kisten oder Einkaufstüten.
Fazit: Für häufiges Transportieren hoher oder tief stapelbarer Güter ist ein durchschnittlicher Kleinwagen wegen der höheren Öffnung und tieferen Mulde besser geeignet. Für längere Gegenstände, einfacheres Heben und etwas mehr seitliche Breite ist der VW Polo im Alltag oft praktischer.
