
Kernunterschiede und Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Beim Laderaum hat der BMW X2 mehr Länge: bei umgeklappten Sitzen ist er um 17 cm (11%) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe um 16 cm (21%) länger als der Audi A3 Sportback. Das macht den X2 praktischer für lange Gegenstände (z. B. Ski, Bretter, lange Möbelteile) — auch wenn die 11%-Mehrlänge bei umgeklappten Sitzen eher moderat ist, bleibt der X2 die bessere Wahl für längliche Ladung.
Dagegen punktet der Audi A3 Sportback bei der Ein- und Nutzbarkeit des Laderaums in der Vertikalen: die Kofferraumöffnung ist um 11 cm (17%) höher und die Tiefe vom Ladekantenniveau zum Kofferraumboden ist als beim BMW. Das heißt: im A3 liegen Gegenstände tiefer und die Öffnung ist höher — zusammen sorgen diese Faktoren für einfacheres Verstauen von hohen oder voluminösen Gegenständen und ein größer wirkendes, praktisch nutzbares Ladevolumen. Zusätzlich sitzt die Ladekante des BMW X2 um 13 cm (19%) höher über der Straße, was das Hineinheben schwerer Lasten in den X2 spürbar anstrengender macht; der A3 ist hier ergonomischer.
Die Breitenunterschiede (schmalste Stelle +1 cm, Öffnungsbreite +2 cm zugunsten des X2) sind minimal und haben praktisch keine Auswirkung auf die Nutzbarkeit.
Fazit: Für lange, flache Ladung ist der BMW X2 aufgrund der längeren Ladefläche vorteilhaft. Für das Verstauen von hohen, voluminösen oder schwereren Gegenständen sowie für leichteres Be- und Entladen ist der Audi A3 Sportback durch die höhere Öffnung, größere Bodentiefe und niedrigere Ladekante besser geeignet.
