
Wichtigste Unterschiede
Der Škoda Superb Kombi bietet deutlich mehr Laderaum: bei umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um +64 cm (43 %) länger und bei aufrechter erster Sitzreihe um +29 cm (38 %) länger als beim Audi A3 Sportback. Die Breite der Kofferraumöffnung ist beim Superb um 9 cm (9 %) größer, die schmalste Kofferraumbreite nur geringfügig (+2 cm / 2 %) erweitert und die Höhe der Öffnung um 5 cm (6 %) höher. Beim Audi fällt dagegen auf, dass die Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante zu Kofferraumboden) um +8 cm (100 %) größer ist und die Ladekante selbst um +8 cm (14 %) höher über der Straße liegt.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Für Transportaufgaben mit langen oder sperrigen Gegenständen ist der Superb klar im Vorteil: die deutlich größere Ladelänge bei umgeklappten Sitzen und bei aufrechter Sitzreihe ermöglicht das Laden von Latten, Rohren, Ski, Möbelteilen oder mehreren großen Koffern ohne aufwändiges Platzieren. Die etwas größere Öffnungsbreite erleichtert zudem das Einbringen breiterer Gegenstände.
Der Audi A3 hat zwei praktische Nachteile, die die Handhabung schwerer oder unhandlicher Ladung erschweren: die höhere Ladekante macht das Heben und Einladen schwerer Lasten anstrengender, und die deutlich vergrößerte Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden erzeugt eine stärkere Stufe/Lippe – das kann das Durchschieben langer Gegenstände erschweren und führt dazu, dass kleinere Teile eher im Einstieg hängen bleiben. Andererseits kann eine tiefere Ladefläche bei manchen Ladungen dafür sorgen, dass sie tiefer und damit stabiler liegen, jedoch auf Kosten der Ein- und Ausladefreundlichkeit.
Zusammenfassend: Wer regelmäßig lange, breite oder viele Gepäckstücke transportiert, profitiert deutlich vom Škoda Superb Kombi. Wer dagegen hauptsächlich kompaktere, niedrigere Ladung hat und auf stadtgerechte Fahrzeugmaße achtet, findet im Audi A3 ein taugliches Paket – bei häufigem Beladen schwerer Gegenstände ist jedoch die höhere Ladekante und die Stufe zum Kofferraumboden nachteilig.
