
Wesentliche Unterschiede
Die größten Abweichungen betreffen Länge, Tiefe und Öffnung des Kofferraums. Der Audi A6 bietet bei umgeklappten Sitzen 22 cm (13%) mehr Länge und bei aufrechter erster Sitzreihe 17 cm (17%) mehr nutzbare Länge als der Ford Kuga. Die Kofferraum‑Tiefe (Abstand Ladekante–Kofferraumboden) ist beim Audi A6 um 11 cm (1100%) größer. Beim Ford Kuga sind dagegen die Öffnungshöhe und die Öffnungsbreite deutlich vorteilhaft: die Kofferraumöffnung ist um 26 cm (52%) höher und die Öffnungsbreite um 12 cm (13%) breiter als beim Audi A6.
Welche Auswirkungen hat das auf die Nutzbarkeit?
Audi A6 — längere und tiefere Ladefläche: Die größere Laderaumlänge (sowohl mit umgeklappten als auch mit aufrechten Sitzen) macht den A6 besser geeignet für lange Gegenstände wie Latten, Skier oder Möbelteile. Die größere Tiefe bedeutet mehr Volumen unterhalb der Ladekante, sodass sperrige oder flache Gegenstände tiefer versenkt werden können und insgesamt mehr Stauraum entsteht. Das ist praktisch für Umzüge oder lange Gepäckstücke, kann aber beim Heben schwerer Gegenstände etwas mehr Bücken erfordern.
Ford Kuga — größere Öffnung und bessere Zugänglichkeit: Die deutlich höhere Öffnung und die breitere Öffnungsbreite erleichtern das Einladen von hohen oder voluminösen Gegenständen (z. B. Kinderwagen, hohe Kartons, Stühle). Durch die größere Öffnung lassen sich sperrige Teile einfacher schräg einführen. Die kürzere Laderaumlänge begrenzt dagegen das Handling sehr langer Gegenstände; solche passen eher in den A6.
Kleinere Unterschiede: Die Ladekante des Kuga liegt nur um 4 cm (6%) höher über der Straße — das ist spürbar, aber gering und beeinflusst das Heben nur leicht. Die schmalste Kofferraumbreite unterscheidet sich um 2 cm (2%) und ist in der Praxis kaum relevant.
Kurzfazit
Für lange oder flache Ladungen und maximalen Stauraum vorteilhaft: Audi A6. Für bequemes Einladen von hohen oder sperrigen Gegenständen und bessere Zugänglichkeit: Ford Kuga. Welche Variante besser passt, hängt vom typischen Ladegut ab.
