
Wichtigste Unterschiede (mehr als 10%)
Der Audi A6 bietet bei umgeklappten Sitzen einen um 25 cm (15%) längeren Ladeboden als der VW Golf 5. Die Kofferraumöffnung des Golf ist dagegen um 24 cm (48%) höher als beim A6. Außerdem ist die vertikale Tiefe des Audi-Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden) um 7 cm (140%) größer als beim Golf.
Auswirkung auf die Nutzbarkeit
Die größere Länge des Audi (vor allem mit umgelegten Sitzen) macht ihn deutlich besser geeignet für lange oder flache Ladung wie Bretter, Möbelteile oder längere Sportausrüstung: solche Gegenstände lassen sich leichter waagrecht unterbringen. Die größere Koffertiefe im A6 bedeutet zusätzlich, dass Ladung tiefer im Laderaum liegt und somit mehr nutzbares Volumen für niedrigere Gegenstände entsteht; gleichzeitig kann das Heben/Einlegen schwerer Gegenstände etwas unpraktischer werden, weil sie weiter heruntergehoben bzw. angehoben werden müssen.
Der Golf profitiert von der deutlich höheren Kofferraumöffnung: das Einladen hoher oder sperriger Teile in aufrechter Position ist einfacher, es gibt mehr vertikale Freiheit beim Durchladen hoher Kartons, Pflanzen oder Geräte. Die etwas breitere Öffnung des Golf (kleiner Unterschied) unterstützt das ebenfalls. Insgesamt bedeutet das: für hochbauende, sperrige Ladung ist der Golf im Alltag praktischer; für lange oder flach liegende Ladung ist der Audi im Vorteil.
Kleinere Unterschiede (Ladekante des A6 +2 cm, Ladebodenlänge vorne +10 cm beim A6, Breite an der engsten Stelle +2 cm beim A6, Öffnungsbreite Golf +7 cm) haben nur geringe praktische Auswirkungen und ändern die grundsätzliche Nutzbarkeit nicht.
Kurzfazit
Audi A6: besser für lange, flache Ladung und größeres Volumen durch tieferen Laderaum. VW Golf 5: besser für hohe, sperrige Gegenstände dank deutlich höherer Öffnung. Die Wahl hängt vom typischen Ladeprofil ab.
