Audi Q2 vs Dacia Jogger

Audi Q2 vs Dacia Jogger
Audi Q2 vs Dacia Jogger

Kernunterschiede

Der Dacia Jogger bietet deutlich mehr nutzbaren Laderaum: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 34 cm (23%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um 38 cm (49%) länger als beim Audi Q2. Die Öffnungshöhe des Jogger-Kofferraums ist um 15 cm (19%) höher, und die schmalste Breite im Kofferraum ist um 22 cm (22%) größer als beim Q2. Die Ladekante des Audi Q2 sitzt um 10 cm (15%) höher über der Straße, und die Tiefe vom Ladekanten zum Kofferraumboden ist beim Q2 um 3 cm (38%) größer als beim Jogger. Die Breite der Kofferraumöffnung des Jogger ist zwar größer, der Unterschied beträgt aber exakt 10% und wird hier nicht hervorgehoben.

Welche Auswirkungen hat das in der Praxis?

Für Transportgrößen und -formen bedeutet das: Der Jogger ist klar im Vorteil bei langen oder voluminösen Gegenständen. Die deutlich längere Ladefläche mit umgeklappten Sitzen sowie die größere Breite an der schmalsten Stelle erlauben das Verstauen von sperrigen Gegenständen, langen Latten oder mehreren Kisten, ohne Sitze entfernen zu müssen. Die höhere Öffnungshöhe erleichtert das Einführen hoher Gegenstände (z. B. Kartons, Möbelstücke, Kinderwagen aufrecht hinein) und reduziert das Rangieren beim Beladen.

Der niedrigere Ladekantenstand des Jogger (der Q2 sitzt 10 cm höher) macht das Heben schwerer Lasten leichter — weniger Kraftaufwand beim Einladen großer Einkäufe, Werkzeugkisten oder Hundeboxen. Der Q2 hat zwar eine etwas größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden (3 cm absolut, anteilig 38%), das ist aber eine kleine absolute Differenz: sie kann das Volumen geringfügig beeinflussen oder beim Stapeln helfen, verändert aber nicht die grundsätzliche Nutzbarkeit bei sperrigen Ladungen.

Praktische Folge: Wer häufig lange Gegenstände transportiert, oft mit voller Sitzbelegung trotzdem zusätzliches Ladevolumen braucht oder regelmäßig sperrige/stapelbare Ladung bewegt, profitiert deutlich vom Jogger. Der Audi Q2 bleibt praktischer für Nutzer, die ein kompakteres Fahrzeug bevorzugen und selten große oder lange Ladungen transportieren — die höhere Ladekante und die insgesamt geringere Breite/Länge schränken aber die Flexibilität beim Beladen deutlich ein.