
Wichtigste Unterschiede und Folgen für die Nutzbarkeit
Bei den Maßen stechen drei Unterschiede deutlich hervor: Die Höhe der Kofferraumöffnung des Ford Kuga ist um 10 cm (15%) höher als beim BMW X2. Das bedeutet in der Praxis, dass höhere Gegenstände beim Kuga leichter durch die Öffnung passen und das Einlegen sperriger, hoher Ladung weniger häufiges Anstoßen an die Öffnung erfordert.
Der BMW X2 hat hingegen eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden: plus 8 cm (800%). In der Praxis heißt das, beim X2 liegt der Kofferraumboden spürbar tiefer unter der Ladekante, es entsteht ein größerer Höhenunterschied beim Hineinschieben von Gepäck. Schweres Ladegut muss stärker gehoben oder abgesenkt werden, das seitliche Schieben ist weniger komfortabel. (Die sehr hohe Prozentangabe deutet darauf hin, dass die entsprechende Maßgrundlage beim Kuga sehr klein ist.)
Außerdem ist die Ladekante des BMW X2 um 10 cm (14%) höher über der Straße als beim Ford Kuga. Das erhöht den Kraftaufwand beim Heben von Koffern, Kinderwagen oder Einkäufen in den X2 und macht den Ein- und Ausstieg beim Beladen weniger ergonomisch, besonders für schwere oder sperrige Gegenstände.
Neben diesen markanten Unterschieden gibt es kleinere Vorteile des Kuga: er bietet leicht mehr nutzbare Länge (+7 cm mit umgeklappten Sitzen, +5 cm bei aufrechter erster Sitzreihe) sowie etwas größere Breiten an der schmalsten Stelle (+4 cm) und an der Kofferraumöffnung (+7 cm). Diese kleineren Abstände summieren sich zu einer insgesamt etwas flexibleren Ladefläche im Kuga, verbessern aber nicht die grundsätzlichen ergonomischen Nachteile des X2 bei Ladekante und Bodentiefe.
Fazit: Für häufiges Hantieren mit schweren oder sperrigen Gegenständen ist der Ford Kuga durch niedrigere Ladekante und höhere Öffnung meist praktischer. Der BMW X2 bietet eine deutlich tiefere Ladefläche, was in manchen Szenarien mehr Volumenoptik oder eine niedrigere Schwerpunktlage bedeuten kann, in der Praxis aber zu mehr Kraftaufwand beim Beladen führt.
