
Wichtigste Unterschiede
Die beiden Modelle sind in vielen Maßen sehr dicht beieinander: Kofferraumlänge bei aufrechter erster Sitzreihe identisch, Breite an der schmalsten Stelle gleich, und die C3 bietet nur geringfügig größere Abmessungen beim umgeklappten Laderaum (+5 cm / 4%) sowie bei der Öffnungsbreite (+2 cm / 2%) und Öffnungshöhe (+4 cm / 5%). Auffälligster Unterschied ist jedoch die Tiefe des Laderaums (Ladekante zu Kofferraumboden): der Citroen C3 hat hier einen um 5 cm bzw. 28 % größeren Wert als der Peugeot 208. Die Ladekante des C3 liegt außerdem um 7 cm (10 %) höher über der Straße.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der deutlich größere Wert bei der Laderaumtiefe (28 %) bedeutet praktisch mehr nutzbares Volumen in vertikaler Richtung: im C3 lassen sich höhere oder sperrigere Gegenstände besser unterbringen, Stapeln ist einfacher und sperrige Kartons oder Koffer passen eher hinein. Da Breite und Laderaumlänge (bei aufrechter Sitzreihe) gleich sind, ist der Vorteil des C3 vor allem bei höherer und tiefer gestapelter Ladung spürbar.
Dem steht die höhere Ladekante gegenüber: die Ladeöffnung des C3 liegt rund 7 cm höher als beim 208, was das Heben schwerer Gegenstände beim Beladen etwas anstrengender macht und das Einladen sehr flacher Gegenstände (z. B. Möbelplatten) weniger komfortabel gestaltet. Die leicht größere Öffnungshöhe des C3 (+4 cm) unterstützt das Beladen hoher Gegenstände, die etwas breitere Öffnung (+2 cm) ist allerdings kaum relevant.
Fazit
Für Anwender, die häufig höhere oder vertikal sperrige Ladung transportieren, bietet der Citroen C3 durch die deutlich größere Laderaumtiefe einen klaren Nutzwertvorteil. Wer dagegen häufig schwere Gegenstände ein- und auslädt oder sehr niedrige Ladestellen bevorzugt, profitiert beim Peugeot 208 von der niedrigeren Ladekante. In allen anderen alltäglichen Situationen sind die Unterschiede eher gering.
