Durchschnitt Cabrio Kofferraum Maße
Vergleiche Maße mit anderen Modellen
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Autotyp
Ein Cabriolet ist ein Pkw mit mindestens teilabnehmbarem oder versenkbarem Dach, das offenes Fahren ermöglicht. Die Bauformen reichen von kleinen Roadstern (2-sitzig) über 2+2-Sportcoupés bis zu viertürigen Cabrios auf Basis von Limousinen. Technisch zeichnet sich der Typ durch verstärkte Karosseriesträger oder zusätzliche Querträger aus, um die durch den Wegfall des festen Dachs entstandene Torsionssteifigkeit auszugleichen. Die Konstruktion des Dachs – Textilem Verdeck oder metallischem, elektrisch versenkbarem Hardtop – beeinflusst Gewicht, Platzbedarf und damit auch das Gepäckabteil maßgeblich.
Varianten
Bei Cabrios gibt es Varianten, die sich deutlich im Kofferraumvolumen unterscheiden. Zu den wichtigsten Varianten zählen: Softtop-Cabrios mit textilem Verdeck, die das Dach platzsparend zusammenfalten und daher oft mehr Stauraum lassen; Cabriolets mit faltbarem Metall- oder Kunststoffhardtop, die beim Einfahren des Dachs mehr Bauraum benötigen und damit das Kofferraumvolumen stärker reduzieren; sowie feste Targa- oder Roadster-Varianten, die wiederum andere Kompromisse bei Stauraum und Konstruktion aufweisen. Außerdem beeinflussen Sitzanordnung (zwei Sitze vs. 2+2) und Fahrzeugklasse (kleiner Stadtflitzer bis Luxus-Gran-Turismo) die Kofferraumgröße: Kleinsportler haben typischerweise kleinere Kofferäume als viersitzige Cabrios auf Mittelklasseplattformen.
Kofferraum
Der Kofferraum eines durchschnittlichen Cabrios ist durch mehrere charakteristische Merkmale geprägt: unregelmäßige Formen, eingeschränkte Höhe und Volumenverluste durch die Dachmechanik. Typische Volumenspannen sind breit gestreut: Roadster und kleine Zweisitzer bewegen sich meist im unteren Bereich, kompaktere 2+2-Modelle im mittleren Bereich, und größere Cabriolets oder Grand-Tourer bieten entsprechend mehr Platz. Beim Umlegen des Verdecks beansprucht die Dachkonstruktion – besonders bei starr klappenden Hardtops – häufig einen signifikanten Teil des Ladevolumens, sodass das nutzbare Volumen je nach Stellung des Verdecks stark variiert.
Praktisch bedeutet das: Kofferraumformen sind oft flach und breit, was sperrige, hohe Gepäckstücke erschwert; lange, flache Gegenstände lassen sich dagegen sinnvoll unterbringen. Viele Hersteller bieten teilbare Rücksitze, durchgehende Durchladungen oder abnehmbare Ladekappen an, um die Flexibilität zu erhöhen. Ausstattungselemente wie Gepäcknetze, Verzurrösen, herausnehmbare Fachböden oder separate Staufächer für das Verdeck sind häufig, um die Nutzbarkeit zu verbessern. Belastungsgrenzen und das Verdeckgewicht sollten beim Beladen beachtet werden; einige Modelle verlangen, dass beim Einfahren des Verdecks der Kofferraum leer oder bestimmte Bereiche freigehalten werden.
Geschichte
Die Entwicklung des Cabriolets verläuft von einfachen, leichten Verdecklösungen zu technisch komplexen, vollautomatischen Systemen. Frühe Cabriolets waren meist textile Verdecke auf offenen Fahrgestellen; mit dem Vormarsch der Serienfertigung entstanden komfortorientierte Varianten mit festen Hecks und besseren Wetterschutzoptionen. In den 1990er und 2000er Jahren verbreiteten sich elektrische Hardtops, die mehr Sonnendachkomfort auf Coupé-Niveau ermöglichten, jedoch auf Kosten des Kofferraums. Parallel dazu blieben leichte Softtops populär, weil sie weniger Volumen beanspruchen und preiswerter sind. Moderne Cabrio-Modelle integrieren verstärkte Böden und optimierte Verdeckfächer, um den Kompromiss zwischen Offenfahren und Transportfähigkeit zu verringern. Sicherheitstechnik wie Überrollbügel, verstärkte A-Säulen und Seitenaufprallschutz beeinflussten ebenfalls Raumaufteilung und Gewicht.
Klassiker
Zu den bekannten und vielfach als „klassisch“ betrachteten Cabrios zählen Sportwagen wie der Mazda MX-5 (Miata), der lange als Paradebeispiel für puristischen Roadster-Spaß gilt, sowie historische Modelle wie der Mercedes SL, der Porsche 911 Cabriolet und klassische Briten wie der MG oder Triumph-Sportwagen. Ebenso gehören Coupé-basierte Cabrios von BMW (z. B. 3er Cabriolet), Audi (A5 Cabriolet) und Mercedes (C- oder E-Klasse Cabriolet) zu den verbreiteten Vertretern, die eine Kombination aus Alltagsnutzen und offenem Fahrgefühl bieten. Diese Klassiker zeigen unterschiedliche Herangehensweisen an Kofferraumgestaltung: Kleine Roadster sind eher minimalistisch, während Premium-Cabrios größere, aber teilbare Laderäume bieten.
Preiswertere Modelle
Günstigere Einstiegsmöglichkeiten in die Cabrio-Welt bieten oft kleine Stadt- und Einstiegsmodelle mit Stoffverdeck oder ältere Gebrauchtwagen: Beispiele sind kompakte Cabrios wie Fiat 500C, ältere MINI Cabrio-Generationen oder preiswertere Modelle von Peugeot, Renault und Ford aus zurückliegenden Modellreihen. Gebrauchtwagenmärkte bieten zudem zahlreiche ältere Roadster und Kompakt-Cabrios, die preiswert sind, jedoch je nach Zustand und Technik stärkere Kompromisse beim Komfort oder der Dichtigkeit eingehen. Beim Budgetkauf empfiehlt sich ein besonderes Augenmerk auf Zustand des Verdecks, Funktionalität der Mechanik und den praktischen Kofferraumzustand, da diese Merkmale Komfort und Nutzwert stark beeinflussen.
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