Durchschnitt Kleinwagen Kofferraum Maße
Vergleiche Maße mit anderen Modellen
Für Durchschnitt Kleinwagen sind folgende Vergleiche mit anderen Automodellen verfügbar:
Autotyp
Der Begriff „Kleinwagen“ bezeichnet in Europa üblicherweise kompakte, preisgünstige Autos für den Stadt- und Alltagsverkehr. Kleinwagen sind auf effiziente Raumausnutzung, niedrigen Verbrauch und leichte Manövrierbarkeit ausgelegt. Sie bieten meist Platz für vier bis fünf Personen und verfügen über eine kompakte Außenlänge, die innerstädtisches Parken und Wendigkeit erleichtert. Im Fokus steht praktisches Design: kurze Überhänge, hoher Innenraumanteil und einfache Bedienung. Für viele Käufer ist neben Anschaffungs- und Betriebskosten auch die Alltagstauglichkeit des Gepäckraums ein wichtiges Entscheidungskriterium.
Varianten
Innerhalb des Kleinwagen-Segments gibt es mehrere Karosserievarianten, die sich deutlich in den Kofferraummaßen unterscheiden können. Die häufigste Bauform ist der Fünftürer-Hatchback; daneben existieren Dreitürer, Stufenheckvarianten (kleine Limousinen), Kombi-Varianten (Klein-Kombis) sowie kleine SUVs/Crossovers und vereinzelte Schrägheck-Lösungen. Kombis und einige Limousinen bieten in der Regel ein größeres, länglich geformtes Ladeabteil als ein typischer Hatchback. Crossover-Varianten können durch höhere Ladekanten und oft mehr Laderaumhöhe abweichen. Elektrische Ableger und Modelle auf modularen Plattformen können ebenfalls abweichende Ladevolumen aufweisen, etwa durch Unterflur-Batterien oder zusätzliche Stauräume.
Kofferraum
Der Kofferraum eines durchschnittlichen Kleinwagens ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt: Er fasst typischerweise den Inhalt mehrerer Einkaufstüten oder zwei bis drei mittelgroße Reisekoffer. Bei klassischen Kleinwagen-Hatchbacks liegt das nutzbare Volumen häufig im niedrigen bis mittleren Bereich – als grobe Orientierung sind Bandbreiten genannt worden, während Limousinen und Kombis jeweils größere oder variable Kapazitäten bieten. Charakteristisch sind eine begrenzte Grundfläche durch Radkästen, teils hohe Ladekante und eine nicht immer voll rechteckige Ladefläche. Praktische Merkmale sind klappbare Rücksitzlehnen (häufig 60:40 oder asymmetrisch teilbar), versenkbare Ladeböden, Ablagen und Verzurrösen. Manche Modelle haben unter dem Ladeboden zusätzlichen Stauraum oder ein Notrad; bei anderen ersetzt ein Reifenreparaturset das Reserverad zugunsten mehr Volumen. Für sperrige Transporte sind umgeklappte Rücksitze oder optionale Dach- und Anhängerkupplungen gängige Lösungen.
Geschichte
Die Entwicklung des Kofferraums im Kleinwagen-Segment folgt der generellen Fahrzeugentwicklung: Frühe Kleinwagen hatten oft sehr kleine, separate Kofferräume oder eine eingeschränkte Ladefläche, weil der Innenraum Priorität hatte. Mit der Verbreitung des Schräghecks und des praktischen Fünftürers ab den 1970er und 1980er Jahren wuchs die Bedeutung eines flexiblen Ladeabteils. In den letzten Jahrzehnten verbesserten modular aufgebaute Plattformen und intelligente Innenraumkonzepte die Raumausnutzung weiter. Sicherheitsanforderungen, Crashtests und Emissions-/Crash-Komponenten beeinflussen die Form des Kofferraums ebenso wie Komfortmerkmale (abnehmbare Rücksitzlehnen, flachere Ladeböden). Zugleich führten Kostendruck und Effizienzüberlegungen teils zum Verzicht auf voluminöse Reserveräder zugunsten von Reifenreparatursets und zusätzlichem Stauraum.
Klassiker
Zu den bekannten Modellen, die das Kleinwagen-Segment prägen, gehören Fahrzeuge wie der VW Polo, Ford Fiesta, Opel Corsa, Renault Clio, Peugeot 208, Toyota Yaris und Fiat 500. Diese Modelle sind häufig Referenzpunkte bei Vergleichen von Innenraum und Kofferraum, weil sie lange im Markt etabliert sind und in verschiedenen Generationen mehrfach überarbeitet wurden. Die Kofferraumgrößen und die praktische Nutzbarkeit variieren zwischen den Generationen und Ausstattungen, aber alle genannten Modelle stehen beispielhaft für die Balance aus Kompaktheit und Alltagstauglichkeit, die Käufer von Kleinwagen erwarten.
Preiswertere Modelle
Im unteren Preissegment finden sich Modelle wie der Dacia Sandero, verschiedene Einsteigervarianten von Hyundai (z. B. i10), Kia (z. B. Picanto), Fiat Panda und kleinere Suzuki-Modelle. Diese Fahrzeuge bieten oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und bei einigen ein überraschend großzügiges Ladevolumen relativ zum Kaufpreis. Einschränkungen können in Materialqualität, Komfortausstattung oder in weniger aufwändigen Veredelungsoptionen liegen, während die grundlegende Praktikabilität des Kofferraums – einfache Sitzumklappung, Verzurrmöglichkeit, nutzbare Grundfläche – in der Regel erhalten bleibt. Für preisbewusste Käufer ist die Kombination aus brauchbarem Kofferraum und niedrigem Anschaffungs- und Unterhaltskosten oft ausschlaggebend.
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