Durchschnitt Kompakt-SUV Kofferraum Maße

Durchschnitt Kompakt-SUV Kofferraum Maße

Vergleiche Maße mit anderen Modellen

Für Durchschnitt Kompakt-SUV sind folgende Vergleiche mit anderen Automodellen verfügbar:


Autotyp

Ein Kompakt‑SUV ist ein Pkw im C‑Segment, der die erhöhte Sitzposition und die robuste Optik eines Geländewagens mit der Alltagstauglichkeit eines Kompaktwagens kombiniert. Charakteristisch sind eine höhere Fahrhöhe, eine relativ kompakte Außenlänge (im Vergleich zu Mittelklasse‑SUV), meist fünfsitzige Innenraumkonfiguration und eine Heckklappe statt Kofferraumdeckel. Kompakt‑SUVs werden häufig als praktische Familienfahrzeuge genutzt: sie bieten gute Übersicht im Verkehr, variablen Laderaum und oft Allrad‑ oder teilautomatisierte Assistenzoptionen, bleiben dabei für Stadtverkehr und Parken vergleichsweise handlich.

Varianten

Innerhalb des Typs gibt es Varianten, die deutlich abweichende Kofferraummaße haben. Coupé‑SUVs mit flacherer Dachlinie reduzieren die Innenhöhe und damit das nutzbare Ladevolumen im Heck. Plug‑in‑Hybrid‑Modelle tragen oft zusätzliche Batterien im Unterboden oder Heckbereich, was das nutzbare Volumen gegenüber rein benzin‑/dieselbetriebenen Versionen verkleinern kann. Einige Hersteller bieten verlängerte Radstandsvarianten (Long Wheelbase), die den Fondkomfort und damit verbunden oft das Ladevolumen erhöhen. Zudem unterscheiden sich Ausstattungsvarianten durch serienmäßige Ersatzräder, Soundsysteme oder Ladeboden‑Ausstattung, die das nutzbare Volumen in der Praxis beeinflussen.

Kofferraum

Der Kofferraum eines durchschnittlichen Kompakt‑SUV ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: beim Alltagseinsatz bietet er genug Platz für Einkäufe, Kinderwagen oder einen Wochenendtrip, bei umgeklappter Rückbank entsteht eine für die Fahrzeugklasse großzügige Ladefläche. Typische Merkmale sind eine klappbare Rückbank (häufig 60/40 oder 40/20/40‑Teilung), ein abnehmbares oder höhenverstellbares Ladebodenbrett, eine herausnehmbare Hutablage sowie Unterflur‑Staufächer für Werkzeug oder Warndreieck. Die Ladeöffnung ist meist breit, die Ladekante oft etwas erhöht – das erleichtert das Hineinschieben schwerer Lasten, kann aber das Beladen schwerer Gegenstände behindern.

Zur Größenordnung: Kompakt‑SUVs bieten bei aufrechter Rückbank typischerweise einen Kofferraum im Bereich mehrerer hundert Liter; gebräuchliche Werte liegen in vielen Modellen zwischen rund 350 und 600 Litern. Mit vollständig umgelegter Rückbank entstehen Volumina, die häufig in einem Bereich von etwa 1.100 bis 1.600 Litern liegen können – starke Abweichungen nach oben oder unten sind möglich, je nach Fahrzeugform und Batteriepack. Praktische Details wie Verzurrösen, 12‑V‑Steckdose, Netztrennwände oder einklappbare Haken erhöhen die Nutzbarkeit; manche Modelle bieten zudem eine niedrige Ladekante oder elektrisch öffnende/klappende Heckklappen als Komfortfeature.

Geschichte

Die Entwicklung des Kompakt‑SUV ist ein Gradmesser für die Fortentwicklung des automobilen Marktes: Aus der Idee des Geländewagens entstanden seit den 1990er Jahren zunehmend kompaktere, straßentaugliche Crossovers. Frühe Pioniere nutzten einfache Kastenformen und boten begrenzten Komfort; mit steigender Nachfrage verschob sich der Fokus auf Fahrkomfort, Innenraumflexibilität und Verbrauchseffizienz. Design und Packaging wurden verfeinert, Plattformen modularer – dadurch verbesserten sich Ladevolumen, Rückbankflexibilität und Sicherheitsausstattung. In jüngerer Zeit prägt Elektrifizierung (Mild‑Hybrid, Vollhybrid, Plug‑in, Batterie‑Elektrofahrzeuge) das Layout: Batterien verändern den Unterboden, was teils zu kleinerem Kofferraum führt, teils durch Flächenoptimierung neue Ladelösungen ermöglicht. Gleichzeitig stieg die Vielfalt: zusätzliche Karosserievarianten, Komfortoptionen und Assistenzsysteme wurden etabliert.

Klassiker

Zu den etablierten und oft genannten Modellen im Kompakt‑SUV‑Segment zählen Fahrzeuge, die Marktanteile und Bekanntheit erlangt haben: Beispiele sind der Nissan Qashqai, der Volkswagen Tiguan, der Honda CR‑V, der Toyota RAV4, der Mazda CX‑5 sowie Hyundai Tucson und Kia Sportage. Diese Fahrzeuge stehen symbolisch für die Mischung aus Alltagstauglichkeit und vielseitigem Laderaum, die das Segment prägt. Die genannten Modelle unterscheiden sich im Detail bei Kofferraumvolumen und Ausstattungsumfang, zeigen aber exemplarisch die Balance zwischen Platzangebot und kompakten Außenmaßen.

Preiswertere Modelle

Günstigere oder preislich attraktiv positionierte Alternativen im weiteren Marktumfeld bieten oft ähnliche Grundfunktionen bei reduzierter Ausstattung oder einfacherer Materialwahl. Beispiele für budget‑orientierte Modelle und kleine Crossovers sind unter anderem der Dacia Duster, der Renault Captur, der Hyundai Kona, der Kia Stonic oder der Peugeot 2008. Solche Fahrzeuge können in der Praxis ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis bieten; bei Kofferraumvolumen und variablen Ladeoptionen sind sie jedoch nicht immer direkt mit höherpreisigen Kompakt‑SUVs vergleichbar. Bei Kaufentscheidungen lohnt ein Blick auf reale Volumenangaben, die Aufteilung der Rückbank und praktische Details wie Ladebodenhöhe oder Verzurrmöglichkeiten.


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