Durchschnitt Schrägheck Kofferraum Maße
Vergleiche Maße mit anderen Modellen
Für Durchschnitt Schrägheck sind folgende Vergleiche mit anderen Automodellen verfügbar:
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Autotyp
Ein Schrägheck (häufig auch Hatchback genannt) ist eine Karosserieform, bei der die Heckklappe das Dach bis zur Stoßstange fortsetzt und einen direkten Zugang zum Laderaum bietet. Typischerweise handelt es sich um Kompakt- oder Kleinwagen mit steiler Heckscheibe und einer großen, nach oben öffnenden Klappe. Der Zugang ist praktisch für den Alltag: Einkäufe, Gepäck oder mittelgroße Gegenstände lassen sich über die Hecköffnung einfacher verladen als bei einer klassischen Limousine mit Kofferraumdeckel. Schrägheckmodelle sind in unterschiedlichen Längen und Verglasungsvarianten erhältlich, bleiben aber meist an das Ziel knapper Außenmaße und guter Innenraumökonomie gebunden.
Varianten
Innerhalb der Schrägheck-Familie gibt es Varianten, deren Kofferraummaße deutlich abweichen. Drei- versus fünftürige Versionen unterscheiden sich meist in der Nutzbarkeit: Die fünftürigen Modelle bieten häufig praktischere Zugänge für Fondpassagiere und leicht veränderte Innenraumaufteilungen, nicht immer aber ein deutlich größeres Volumen. Darüber hinaus existieren sportlich gezeichnete Liftback-Interpretationen, die durch stärker geneigte Heckpartien die nutzbare Innenhöhe vermindern. Crossover- bzw. Hochdachvarianten auf Basis von Schräghecken (City-SUVs) kommen mit höherer Ladekante und oft größerer Ladekapazität, aber auch mit höherem Ladeboden. Kombiversionen (Kombi/Kastenwagen) oder Schräghecke mit verlängertem Radstand bieten bei gleicher Fahrzeugklasse meist das größte Ladevolumen; sie gehören formal nicht mehr zur klassischen Schrägheck-Basisausführung, stellen aber eine nahe Verwandtschaft dar. Hersteller-spezifische Sondermodelle mit verlängertem Radstand oder Modulen für Transportzwecke können ebenfalls deutlich abweichende Maße liefern.
Kofferraum
Der Kofferraum eines durchschnittlichen Schräghecks ist auf flexible Raumnutzung ausgelegt: Grundvolumen mit aufrecht stehender Rückbank liegt bei Kleinwagen typischerweise im Bereich von etwa 250–350 Litern, bei Kompaktwagen eher bei 350–450 Litern. Mit umgeklappter Rückbank steigt das Volumen deutlich an und erreicht in vielen Fällen 1.000 Liter oder mehr; genaue Werte variieren je nach Fahrzeuglänge und Einbauprofil. Typische Merkmale sind eine herausnehmbare oder verschiebbare Gepäckraumabdeckung (Rollo/Trennnetz), eine zweigeteilte oder dreigeteilte Rücksitzbank (häufig 60/40 oder 40/20/40), eine im besten Fall weitgehend ebene Ladefläche nach dem Umlegen der Rücksitze sowie zusätzliche Ablagen unter dem Ladeboden. Einschränkungen ergeben sich durch Radkästen, steile Dachlinie oder hohe Ladekante, die die Breite und Höhe der nutzbaren Ladeöffnung begrenzen. Viele moderne Schräghecke bieten verzinkte Befestigungspunkte, Verzurrösen, optionale Ladebodenvarianten und eine niedrige Ladekante für leichteres Be- und Entladen. Für lange Gegenstände gibt es häufig eine Durchladeklappe oder asymmetrisch umlegbare Sitzlehnen; komplett flache Ladeböden sind jedoch nicht bei allen Modellen Standard.
Geschichte
Die Grundidee der kombinierten Heckklappe und des variablen Laderaums setzte sich seit Mitte des 20. Jahrhunderts schrittweise durch, als Hersteller begannen, kompakte Fahrzeuge für den Alltagsgebrauch zu optimieren. Seit den 1960er-/1970er-Jahren verbreiteten sich Schrägheck-Konzepte, die Platznutzung und Praktikabilität in kleineren Außenmaßen verbesserten. Mit der Zeit wuchsen die Standards für Innenraumflexibilität: serienmäßige Umklappmechanismen, geteilt klappbare Rücksitzbänke und gehobene Ausstattungsoptionen wie variable Ladeböden oder elektrische Heckklappen kamen hinzu. In den letzten Jahrzehnten wurden zusätzlich Sicherheits- und Komfortfeatures integriert (z. B. Verzurrösen, modulare Bodenlösungen, sensorgesteuerte Klappen), während sich die Typenpalette in Richtung Crossover/hochbeinigere Varianten erweiterte. Insgesamt hat sich das Konzept vom simplen Nutzraum zu einem multifunktionalen Alltagslager entwickelt.
Klassiker
Zu den bekanntesten Vertretern und klassisch gewordenen Modellen mit Schrägheck-Aufbau zählen über die Jahre mehrere Verkaufsschlager der jeweiligen Segmente. Beispiele sind kompakte oder mittelgroße Modelle, die in vielen Märkten prägend waren: der VW Golf (in seinen Schrägheck-Versionen), verschiedene Renault-Modelle, der Ford Fiesta und Focus in ihren jeweiligen Baureihen, sowie Modelle von Opel, Peugeot und Toyota mit deutlich verbreiteten Schrägheck-Varianten. Diese Fahrzeuge stehen stellvertretend für die Mischung aus Alltagstauglichkeit, variablen Ladeflächen und hoher Stückzahl am Markt, wodurch sie oft als Referenz für Schrägheck-Designs betrachtet werden.
Preiswertere Modelle
Im niedrigeren Preissegment sind zahlreiche kompakte Schräghecke verfügbar, die mit einfacher Ausstattung und robusten Ladekonzepten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Typische Vertreter im preisbewussten Bereich sind Kleinwagen von Herstellern, die günstige Basismodelle anbieten, sowie Marken mit Fokus auf Einsteigerfahrzeuge. Beispiele sind preisgünstige Varianten etablierter Modelle sowie Marken, die explizit auf kostengünstige Mobilität setzen. Auf dem Gebrauchtmarkt sind ältere Schräghecke zahlreich und häufig preiswert zu finden, was sie für budgetorientierte Käufer attraktiv macht. Beim Kauf sollten Käufer neben dem Grundvolumen auch Ausstattungsdetails wie die Teilbarkeit der Rücksitzbank, Vorhandensein eines variablen Ladebodens und Zustand der Dichtungen/Scharniere prüfen.
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