Durchschnitt Van Kofferraum Maße
Vergleiche Maße mit anderen Modellen
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Autotyp
Der Van (im deutschsprachigen Raum oft als Transporter, Kastenwagen oder Großraumvan bezeichnet) ist ein leichter Nutzfahrzeugtyp, der zwischen Pkw und Lkw angesiedelt ist. Er kombiniert eine erhöhte Ladekapazität mit vergleichsweise niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten im Vergleich zu schweren Nutzfahrzeugen. Vans existieren sowohl als reine Transporter mit geschlossener Ladefläche als auch als Kombiversionen mit mehreren Sitzreihen für Personenbeförderung. Charakteristisch sind eine hohe Dachlinie, variable Innenraumkonfigurationen, große seitliche Schiebetüren und zweiflügelige oder Hecktüren für leichten Zugang zum Laderaum.
Varianten
Vans gibt es in mehreren Bauformen, die sich deutlich in Kofferraummaßen unterscheiden: Kompakt- oder City-Vans (kleinere Außenmaße, geringeres Ladevolumen), mittlere Transporter mit Standardradstand, verlängerte Karosserien mit Langradstand und Hochdachversionen sowie großvolumige Kastenwagen auf Lkw-Chassis. Zusätzliche Varianten sind Ausbauversionen für Personenbeförderung (Multivan/Combi), Fahrgestelle mit offener Ladefläche für individuelle Aufbauten sowie Kühl- oder Kastenwagen mit spezieller Isolierung. Elektrovarianten und Modelle mit Allradantrieb verändern Gewicht und Nutzlast, ohne das Grundprinzip der Variantenbildung zu verändern.
Kofferraum
Der Kofferraum eines durchschnittlichen Vans ist auf Volumen und Nutzbarkeit ausgelegt: klare, rechteckige Grundformen, flache Laderaumböden und niedrige Ladekanten erleichtern das Beladen. Typische Nutzraumvolumina reichen grob von etwa 2–4 m³ bei kleinen Vans über 5–9 m³ bei mittleren Modellen bis zu 9–17 m³ oder mehr bei großen Hochdach-Langversionen; konkrete Werte variieren je nach Hersteller und Radstand. Ladeflächenlängen liegen häufig zwischen etwa 1,5 m (Kompaktvan) und über 3 m (großer Langradstand), Ladehöhen zwischen etwa 1,2 m und knapp 2 m. Eingebaute Elemente wie Zurrösen, Trennwände, Verzurrschienen, Antirutschbeschichtung und verzinkte Ladeboden-Optionen gehören oft zur Serien- oder Zubehörausstattung. Einschränkungen entstehen durch Radkästen, Radstandgeometrie und eventuell vorhandene Innenverkleidungen. Für sperrige Güter bieten viele Vans durch Umklapp- oder Demontageoptionen der Beifahrersitze eine Durchladefunktion; Schiebetüren auf einer oder beiden Seiten sowie weit öffnende Hecktüren sind Standard für schnellen Zugang.
Geschichte
Die Entwicklung des Vans ist eine fortlaufende Anpassung an Transportbedürfnisse. Frühe leichte Nutzfahrzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg legten den Grundstein; in den 1950er/60er Jahren entstanden erste großserienfähige Kastenwagen. Ab den 1980er/90er Jahren wurden Komfort, Sicherheit und Modularität stärker betont: Mehrzweck-Varianten mit Sitzreihen für Personenverkehr sowie verbesserte Fahrerassistenz tauchten auf. In den letzten zwei Jahrzehnten führten strengere Emissionsvorgaben, höhere Komfortanforderungen und Elektrifizierung zu neuen Antriebsformen (Diesel, Benzin, zunehmend elektrisch), integrierten Assistenzsystemen und flexibleren Innenraumkonzepten. Parallel dazu wuchs die Bandbreite: vom kleinen Stadtlieferwagen bis zum großen Logistiktransporter mit großem Volumen und hoher Nutzlast.
Klassiker
Als repräsentative Modelle, die in vielen Ländern verbreitet sind und den Van-Typ prägen, gelten Serien wie der Mercedes Sprinter, der Ford Transit (inkl. Transit Custom/Connect in abgewandelten Größen), der Volkswagen Transporter/Caddy sowie größere Schwestermodelle wie der VW Crafter. Im Bereich der großen Kastenwagen sind auch Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Citroën Jumper häufig vertreten. Diese Modelle stehen stellvertretend für die unterschiedliche Bandbreite von kleinen Lieferwagen bis hin zu großvolumigen Transportern und haben über lange Produktzyklen viele Varianten hervorgebracht.
Preiswertere Modelle
Günstigere Einstiegsangebote finden sich besonders im Segment der kompakten Vans: Renault Kangoo, Citroën Berlingo, Peugeot Partner oder ältere Kleintransporter wie Fiat Doblo gelten oft als preiswertere Alternativen. Im Bereich der größeren Transporter bieten Hersteller wie Fiat mit dem Ducato oder seine Schwestermodelle von PSA (Boxer/Jumper) häufig kosteneffiziente Lösungen im Vergleich zu Premiummarken. Preiswerte Modelle sind meist in Anschaffung, Ersatzteil- und Wartungskosten günstiger, können jedoch bei Ausstattung, Komfort oder Werterhalt Unterschiede zu teureren Wettbewerbern aufweisen. Bei Gebrauchtkauf lohnt sich ein Blick auf Aufbauzustand, Ladeboden, Rostschutz und dokumentierte Wartung.
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