
Wichtigste Unterschiede und ihre Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Wesentliche Unterschiede liegen im Kofferraumvolumen und in den Abmessungen: Der BMW X3 bietet bei umgeklappten Sitzen +29 cm (+19 %) mehr Laderaumlänge und bei aufrechter erster Sitzreihe +18 cm (+23 %) als der Audi A3 Sportback. Außerdem ist die schmalste Kofferraumbreite des BMW +11 cm (+11 %) größer und die Breite der Kofferraumöffnung +15 cm (+15 %) weiter. Demgegenüber hat der Audi A3 eine deutlich größere Tiefe vom Ladekante zum Kofferraumboden: +16 cm (+1500 %) gegenüber dem BMW X3.
Für die Praxis heißt das: Der BMW X3 ist besser geeignet für lange und breite Ladung — etwa lange Gegenstände, mehrere große Reisetaschen oder flache Möbelteile — weil mehr Länge und mehr Breite zur Verfügung stehen und die Öffnung deutlich größer ist. Der X3 bietet insgesamt flexiblere Ladefläche, wenn die Sitze umgeklappt werden oder wenn breite Gegenstände durch die Öffnung müssen.
Der Audi A3 punktet mit dem deutlich tieferen Kofferraumboden unterhalb der Ladekante. Das schafft eine tiefe Ladewanne, in der sich Gepäck und kleinere Ladung „versenken“ lassen — praktisch, wenn man Dinge stabil und versteckt transportieren will (Einkaufstaschen, Werkzeugkisten, empfindliche Gegenstände). Zusätzlich liegt die Ladekante des A3 geringfügig niedriger als beim X3 (BMW Ladekante +3 cm), was das Heben schwerer Gegenstände kurz reduziert. Allerdings sind in der A3-Stellung Breite und Länge der Ladeöffnung eingeschränkter, daher wird das Einbringen sehr breiter oder langer Teile schwieriger.
Kleinere Unterschiede wie die Höhe der Kofferraumöffnung (+2 cm beim BMW, etwa 3 %) sind für die meisten Anwendungen unbedeutend.
Fazit: Wer häufiger lange oder breite Ladung transportiert und maximale Flexibilität braucht, profitiert vom BMW X3. Wer eine tiefe Ladewanne, leichteres Heben durch niedrigere Ladekante und praktischen Stauraum für alltägliche Einkäufe bevorzugt, findet im Audi A3 Sportback Vorteile.
