
Kernunterschiede
Kurz gefasst: der Kia Ceed bietet etwas mehr Länge und Breite, der Audi A3 hat deutlich mehr Tiefe. Konkret hat der Ceed bei umgeklappten Sitzen einen um 5 cm (3 %) längeren Kofferraum und bei aufrechter erster Sitzreihe 2 cm (3 %) mehr Länge. Die schmalste Kofferraumbreite ist beim Ceed um 4 cm (4 %) größer, die Öffnungsbreite um 3 cm (3 %) größer. Beim Audi ist die Höhe der Kofferraumöffnung um 2 cm (3 %) größer, die Ladekante um 1 cm (2 %) höher. Die auffälligste Abweichung: die Kofferraumtiefe (Ladekante bis Boden) des Audi A3 ist um 5 cm beziehungsweise 45 % größer als beim Kia Ceed.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die deutlich größere Tiefe des A3 erhöht die nutzbare vertikale beziehungsweise front‑zur‑heck‑Kapazität: sperrige, hohe Gegenstände lassen sich leichter unterbringen und gestapelt transportieren, insgesamt steigt das Volumen für blockförmiges Ladegut. Wegen der nur geringfügig höheren Ladekante (+1 cm) bleibt das Beladen körperlich vergleichbar.
Der Ceed ist dagegen in Länge und nutzbarer Breite leicht im Vorteil. Längere Gegenstände (bei umgeklappten Sitzen) und breitere Gepäckstücke passen eher problemlos hinein, und die etwas größere Öffnungsbreite erleichtert das Hineinschieben breiter Ladung. Diese Vorteile sind jedoch moderat (3–4 %) und betreffen vor allem sehr flache oder breite Ladungen.
Fazit: Für Anwender, die häufiger hohe oder gestapelte Ladung transportieren, bietet der Audi A3 spürbare Vorteile durch die deutlich größere Tiefe. Wer öfter längere oder breitere Gegenstände lädt und auf eine etwas größere Öffnung angewiesen ist, hat beim Kia Ceed einen kleinen Vorteil.
