
Wichtigste Unterschiede
Der Renault Austral bietet mit aufrechter Rücksitzbank eine längere Ladefläche: +9 cm bzw. +12 % gegenüber dem Audi A3 Sportback. Die Breite der Kofferraumöffnung des Austral ist +15 cm (≈+15 %) größer als beim A3. Die Ladekante des Austral sitzt +11 cm (≈+16 %) höher über der Straße. Beim Audi A3 fällt besonders die größere Kofferaumtiefe (Ladekante bis Kofferraumboden) auf: +8 cm (≈+100 %) gegenüber dem Austral. Die engste Breite im Laderaum ist bei beiden Modellen gleich; die Differenz der Gesamtlänge mit flachgelegten Sitzen (Renault +7 %) liegt unter 10 % und wird hier nicht hervorgehoben.
Welche Auswirkungen haben diese Unterschiede auf die Nutzbarkeit?
Renault Austral — Vorteile beim Einladen sperriger oder breiter Gegenstände: Die größere Öffnungsbreite (+15 %) und die längere Ladefläche bei aufrechter Rückbank (+12 %) erleichtern das Verstauen längerer oder breiter Gegenstände ohne Umklappen der Sitze (z. B. Möbelteile, lange Kartons, Skier). Das macht den Austral praktischer für Nutzer, die häufig sperrige, flache oder breite Ladung transportieren.
Renault Austral — Nachteil beim Heben schwerer Lasten: Die um etwa 11 cm höhere Ladekante (+16 %) bedeutet mehr Hubhöhe beim Einladen vom Straßen-/Bodeniveau. Schweres oder unhandliches Gut lässt sich daher körperlich anstrengender in den Austral heben als in den A3; gegebenenfalls sind Hilfsmittel oder eine Rampe sinnvoll.
Audi A3 Sportback — Vorteil durch tiefere Ladewanne: Die deutlich größere Kofferaumtiefe (+100 %) schafft eine tiefere Ladewanne. Das hat zwei Effekte: Gegenstände sitzen tiefer und sind beim Fahren stabiler (niedriger Schwerpunkt, weniger Verrutschen). Für lose oder stapelbare Ladung kann das von Vorteil sein. Außerdem ist die effektiv nutzbare Höhe unter der Ladekante größer.
Audi A3 Sportback — Nachteil beim Zugang und bei langen Gegenständen: Trotz tieferer Ladewanne sind breite Öffnungen und die Länge mit aufrechter Bank beim A3 geringer als beim Austral, sodass sehr lange oder sehr breite Gegenstände eher im Austral untergebracht werden. Die tiefere Ladefläche kann außerdem das Ein- und Ausräumen kleinerer Gegenstände etwas umständlicher machen (tiefer greifen).
Fazit: Kurz zusammengefasst eignet sich der Renault Austral besser für den regelmäßigen Transport breiter oder längerer Gegenstände (größere Öffnung, längere Fläche bei aufrechter Rückbank), hat aber wegen der höheren Ladekante Nachteile beim Heben schwerer Lasten. Der Audi A3 bietet mit seiner deutlich tieferen Ladewanne Vorteile bei sicherer Lagerung und niedrigerem Schwerpunkt der Ladung, ist aber in Öffnungsbreite und maximaler nutzbarer Länge bei aufrechter Rückbank eingeschränkter.
