
Kernunterschiede
Aus den Angaben stechen vier Unterschiede deutlich heraus: Der Volvo V90 bietet eine deutlich längere Ladefläche, sowohl bei umgeklappten Sitzen mit +45 cm (≈+30%) als auch bei aufrechter erster Sitzreihe mit +37 cm (≈+48%). Die Ladeöffnung des Volvo ist außerdem spürbar breiter mit +17 cm (≈+18%). Demgegenüber hat der Audi A3 Sportback eine deutlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden, nämlich +16 cm (≈+1500%) gegenüber dem Volvo.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Mehr Länge beim Volvo bedeutet: längere Gegenstände (Ski, Latten, Möbelteile, Rollläden) lassen sich leichter transportieren, auch wenn die Rücksitze aufrecht sind. Die breitere Ladeöffnung vereinfacht das Ein- und Ausladen breiter oder sperriger Güter und reduziert das Rangieren beim Beladen. Damit ist der V90 klar im Vorteil bei Transportaufgaben, die viel Laderaumlänge oder breite Öffnungen erfordern (Handwerk, Umzug, Ferien mit sperrigem Gepäck).
Die größere Tiefe im Audi A3 (Ladekante → Kofferraumboden) wirkt anders: Gegenstände liegen tiefer im Laderaum, was bei flachen oder ungeladenen Teilen Volumen „unsichtbar“ schafft und kleinere Gegenstände sicherer vor Verrutschen macht. Allerdings verringert das die nutzbare Innenhöhe über dem Ladeboden für hohe Ladung und kann das Schieben schwerer Gegenstände über die Ladekante erschweren. In der Praxis heißt das: der A3 ist praktisch, wenn man einiges verstauen will, das nicht hoch sein muss oder gut im tiefen Fach liegt; für lange oder breite Teile ist er dagegen weniger geeignet.
Kurzbewertung
Für regelmäßigen Transport langer oder breiter Lasten ist der Volvo V90 die bessere Wahl. Wer mehr „tiefe“ Staufläche bevorzugt und häufig sperrige, aber flache Gegenstände oder versteckte Staufächer nutzt, findet im Audi A3 Vorteile. Kleinere Unterschiede (z. B. Ladekantenhöhe) sind vorhanden, ändern die grundsätzliche Nutzbarkeit aber weniger stark.
