
Zentrale Unterschiede und Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Beim verfügbaren Laderaum ist der Volvo XC40 deutlich länger: bei umgelegten Sitzen beträgt der Vorteil +19 cm (13%), und bei aufrechter erster Sitzreihe +14 cm (18%). Das macht den XC40 klar praktischer für lange oder flache Gegenstände (z. B. Möbelteile, Ski, lange Kartons) und für Ladefälle, bei denen es auf nutzbare Innenlänge ankommt.
Der Audi A3 Sportback punktet hingegen bei der Kofferaumtiefe: die Messung von Ladekante zum Kofferraumboden ist beim Audi um +16 cm (ca. 1500%) größer. Praktisch bedeutet das, dass der Audi eine deutlich tiefere Ladefläche hinter der Ladekante hat — mehr „vertikaler Raum“ oder ein tieferes Fach. Das erlaubt das Verstauen voluminöser oder hochbauender Gegenstände weiter hinten im Wagen und kann beim Stapeln helfen, macht aber das Hineinlegen und Herausnehmen niedriger liegender Ladung etwas ungewohnter.
Weiterer relevanter Unterschied: die Ladekante des Volvo liegt +8 cm (12%) höher über der Straße als beim Audi. Das wirkt sich direkt auf die Bedienung aus: Beim Volvo müssen Gegenstände höher gehoben werden, was das Beladen schwerer Lasten anstrengender macht; beim Audi ist das Laden ergonomisch einfacher, weil die Ladekante niedriger ist.
Kleinere Unterschiede (unter 10%) — etwa eine um 4 cm höhere Kofferraumöffnung beim Audi oder eine um 9 cm größere Öffnungsbreite beim Volvo — sind vorhanden, wirken sich in der Praxis aber weniger stark aus. Die etwas größere Öffnungsbreite des Volvo kann beim Einladen breiter Gegenstände helfen, ersetzt aber nicht die längere Innenlänge.
Fazit: Für häufiger Transport langer oder flacher Gegenstände ist der Volvo XC40 wegen der größeren Innenlänge die bessere Wahl. Für häufiges, ergonomisches Beladen schwerer Lasten und wenn ein tieferer Stauraum gefragt ist (z. B. zum Verbergen oder Stapeln von Ladung), ist der Audi A3 Sportback günstiger — besonders wegen der niedrigeren Ladekante und der deutlich größeren Kofferaumtiefe.
