
Wichtigste Unterschiede und ihre Folgen für die Nutzbarkeit
Der VW ID.3 bietet beim Laderaum etwas mehr Länge: mit umgeklappten Sitzen ist sein Kofferraum um 4 cm (3 %) länger, und bei aufrechter Rücksitzbank bleibt ein Vorsprung von 2 cm (3 %) gegenüber dem Audi A3 Sportback. Die Gesamttiefe vom Ladekantenschenkel bis zum Kofferraumboden ist bei beiden Modellen gleich. In der engsten Querneigung ist der ID.3 minimal breiter (+2 cm / 2 %), während die Breite der Kofferraumöffnung beim A3 um 1 cm (1 %) größer ist. Die Kofferraumöffnung des A3 ist außerdem 2 cm (3 %) höher, was das Einbringen hoher Gegenstände leichter macht.
Der deutlichste und für die Praxis relevanteste Unterschied ist die Ladekantenhöhe: die Ladekante des VW ID.3 sitzt um 10 cm (15 %) höher über der Straße als beim Audi A3. Diese Differenz ist signifikant: die höhere Ladekante des ID.3 erschwert das Heben schwerer oder sperriger Gegenstände in den Kofferraum und erhöht die Belastung beim Ein- und Ausladen (Rücken, Armkraft). Für häufiges Transportieren schwerer Lasten oder für Nutzer, die körperliche Entlastung benötigen, ist der niedrigere Ladekanten des A3 spürbar vorteilhafter. Umgekehrt kann der ID.3 durch seine etwas größere Innenlänge beim Transport längerer Gegenstände punkten, sofern das Heben zur höheren Ladekante kein Hindernis darstellt.
Insgesamt sind die Unterschiede bis auf die Ladekantenhöhe gering: der ID.3 ist marginal länger und an der schmalsten Stelle etwas geräumiger, der A3 hat eine etwas höhere Öffnung und vor allem eine deutlich niedrigere Ladekante. Für Alltag und Gepäck bedeutet das: wer häufig lange, aber relativ leichte Gegenstände transportiert, profitiert beim ID.3; wer häufig schwere oder sperrige Lasten hebt oder eine niedrige Ladekante bevorzugt, hat beim Audi A3 Sportback die praktischeren Vorteile.
