
Wesentliche Unterschiede und ihre Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Der Audi A6 Avant bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum um 51 cm (35%) länger als im Q2, und bei aufrechter vorderer Sitzreihe sind es sogar +39 cm (50%). Das macht den A6 Avant besonders geeignet für lange Gegenstände wie Möbel, Lattenroste, Skier oder längeres Gepäck; selbst ohne Sitzumklappen passt bei ihm deutlich mehr Länge als im Q2.
Die Breite der Kofferraumöffnung ist beim A6 Avant um 10 cm (11%) größer, was das Einladen breiterer Gegenstände vereinfacht — Kartons, Reifen oder größere Gepäckstücke lassen sich leichter quer hineinschieben. Die schmalste Innenbreite unterscheidet sich hingegen kaum.
Der Q2 hat einen deutlich tieferen Kofferraumboden relativ zur Ladekante: die Tiefe (Ladekante zu Kofferraumboden) ist um 9 cm (450%) größer. In der Praxis bedeutet das, dass Ladegut im Q2 tiefer sitzt und dadurch bei stehendem Transport stabiler liegen kann; gleichzeitig ist aber das Erreichen des Bodens von der Ladekante aus etwas unbequemer. Außerdem liegt die Ladekante des Q2 um 12 cm (19%) höher über der Straße, was das Heben schwerer Gegenstände beim Einladen anstrengender macht — zusammen mit der größeren Bodentiefe entsteht also ein spürbarer Mehraufwand beim Beladen.
Kleinere Unterschiede wie die um 4 cm (5%) höhere Öffnungshöhe des Q2 sind für die meisten Alltagssituationen unerheblich. Insgesamt gilt: Wer häufig lange oder breite Gegenstände transportiert und ein niedriges, leicht zu beladenes Ladevolumen bevorzugt, ist mit dem A6 Avant besser bedient. Wer dagegen von einem tieferen Ladeboden profitiert (stabileres Liegen von Ladung) und auf höhere Ladekanten achten kann, findet im Q2 eine kompaktere Alternative.
