
Wichtigste Unterschiede und praktische Folgen
Der Audi A6 bietet deutlich mehr Laderaumlänge: mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des A6 um +61 cm (46 %) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar um +48 cm (72 %) länger als beim Jeep Avenger Elektro. Das macht den A6 klar überlegen für lange Gegenstände (z. B. Latten, Möbelteile, Ski) und für Situationen, in denen man Volumen ohne umklappen der Sitze transportieren möchte.
Der Jeep Avenger Elektro punktet bei der vertikalen Zugänglichkeit: die Höhe der Kofferraumöffnung ist beim Avenger um +29 cm (58 %) höher als beim Audi. Das erleichtert das Einladen hoher oder sperriger Gegenstände, die aufrecht transportiert werden sollen (z. B. Kartons, Pflanzen, hohe Möbelteile).
Bei der nutzbaren Breite hat der Audi einen Vorteil: die schmalste Stelle im Kofferraum ist beim A6 um +12 cm (13 %) weiter als beim Avenger. Dadurch lassen sich breitere Lasten leichter unterbringen. Die breitere Kofferraumöffnung des Avenger (+5 cm / 5 %) ist dagegen nur ein kleiner Vorteil und wirkt sich in der Praxis kaum aus.
Kleinere Unterschiede ohne praktische Relevanz sind die Tiefe des Laderaums (Audi +1 cm / 9 %) und die Ladekantenhöhe über der Straße zugunsten des Avenger (+6 cm / 9 %). Diese Werte liegen unter 10 % und beeinflussen das Handling nur geringfügig: die höhere Öffnung des Avenger erleichtert das Einbringen hoher Gegenstände, die etwas höhere Ladekante kann jedoch das Heben schwerer Lasten erschweren.
Fazit: Für Transportaufgaben mit langen oder breiten Gegenständen sowie für maximalen Innenraum ist der Audi A6 die bessere Wahl. Für das häufige Laden hoher, aufrecht stehender Gegenstände bietet der Jeep Avenger Elektro praktische Vorteile — bei schweren Lasten ist allerdings die höhere Ladekante zu beachten.
