
Kernunterschiede (hervorgehoben: >10%) und Folgen für die Praxis
Der Mercedes‑Benz GLE bietet deutlich mehr Ladelänge: Mit umgeklappten Sitzen ist der Kofferraum des GLE um +28 cm (+17%) länger, und bei aufrechter erster Sitzreihe ist er um +15 cm (+17%) länger als beim Audi Q3. Praktisch bedeutet das, dass der GLE längere Gegenstände (z. B. Möbelteile, lange Sportgeräte wie Ski oder sperrige Stangen) ohne Umpositionieren transportieren kann und insgesamt ein deutlich flexibleres Laderaumprofil für längere Ladung bietet. Für Nutzer, die häufig lange oder sperrige Teile transportieren, ist der GLE deshalb spürbar praktischer.
Der Audi Q3 hat hingegen eine deutlich größere Kofferraum‑”Tiefe” im Sinne des Abstands von Ladekante zum Kofferraumboden: +9 cm (800%) gegenüber dem GLE. Das ergibt einen tieferen Laderaum‑”Brunnen”: Vorteilhaft für das sichere Verstauen von losen oder niedrigeren Gegenständen (sie sitzen tiefer und verrutschen weniger) und für das Verbergen von Gepäck unter einer ebenen Ladefläche. Nachteilig ist, dass schweres oder großes Ladegut tiefer eingehoben werden muss und das Hineinreichen zum unteren Bereich unkomfortabler sein kann; außerdem reduziert eine tiefe Mulde die nutzbare Höhe bei senkrecht stehender Ladeklappe.
Kurz gefasst: Der GLE eignet sich besser für lange, flache oder sperrige Ladungen dank deutlich größerer Ladelänge; der Q3 bietet durch die tiefere Ladewanne Vorteile bei der Sicherung kleinerer/loser Gegenstände und beim verdeckten Verstauen, ist aber für schweres Heben oder für sehr lange Teile weniger praktisch.
Hinweis zu kleineren Abweichungen
Weitere Differenzen wie die Kofferraumöffnung (+3 cm), Ladekantenhöhe (+2 cm) oder Breitenunterschiede (+2–5 cm) sind unter 10% und beeinflussen die Alltagsnutzung weniger stark — sie können die Beladeleichtigkeit oder die Breite der Ladeöffnung leicht verändern, sind aber gegenüber den oben genannten Effekten sekundär.
