
Größte Unterschiede
Der VW Passat Variant bietet vor allem mehr nutzbare Ladefläche in Längsrichtung und Tiefe: Die umgeklappten Sitze erzeugen einen um 26 cm (15%) längeren Laderaum, bei aufrechter erster Sitzreihe ist der Kofferraum um 13 cm (13%) länger als beim BMW 3er Touring. Auffällig ist außerdem die deutlich größere Tiefe des Kofferraums (Ladekante bis Kofferraumboden): sie liegt beim Passat um 8 cm (800%) höher. Kleinere Unterschiede betreffen die Höhe der Kofferraumöffnung (+7 cm / 10%), die Ladekantenhöhe (+4 cm / 7%) sowie die Breiten an engster Stelle (+6 cm / 6%) und der Öffnung (+5 cm / 5%).
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die längeren Ladeflächen des Passat (15% bzw. 13% mehr Länge) bedeuten praktisch mehr Raum für lange Gegenstände wie Latten, Skier oder Möbelpakete. Bei umgeklappten Sitzen können sperrige oder längere Ladungen einfacher untergebracht werden; bei normaler Sitzstellung steigt das Volumen für Koffer und Einkauf spürbar.
Die deutlich größere Tiefe (8 cm Unterschied, in den Angaben extrem prozentual dargestellt) erhöht das nutzbare Volumen nach vorn/hinten: Gegenstände können weiter in den Kofferraum hinein geschoben oder höher gestapelt werden. Das verbessert die Alltagstauglichkeit für größere Einkäufe, Gepäck oder Werkzeugkisten.
Kleinere Unterschiede wirken sich weniger stark aus: Die um 4 cm höhere Ladekante beim Passat macht das Heben schwerer Gegenstände etwas mühsamer; die um 7 cm höhere Öffnungshöhe kann das Einladen hoher Kartons erleichtern, ist aber im Verhältnis moderat. Breitenunterschiede von 5–6 cm sind in der Praxis selten entscheidend, können aber beim Beladen breiter Gegenstände oder beim Einsetzen großer Koffer helfen.
Fazit: Wer häufiger lange oder voluminöse Ladung transportiert, profitiert spürbar vom Passat Variant. Beim BMW 3er Touring sind die Unterschiede moderat, vor allem beim Handling (niedrigere Ladekante) kann er in manchen Alltagssituationen leichter zu beladen sein.
