
Wichtigste Unterschiede (>10%)
Der BMW i4 bietet deutlich mehr Ladelänge: bei umgeklappten Sitzen beträgt der Vorteil +48 cm (≈38%), und bei aufrechter erster Sitzreihe sogar +35 cm (≈56%). Gleichzeitig hat der durchschnittliche Kleinwagen eine deutlich größere Öffnungshöhe des Kofferraums: +14 cm (≈21%) zugunsten des Kleinwagens. Die Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante → Kofferraumboden) ist beim Durchschnittskleinwagen um 9 cm (≈90%) größer als beim BMW i4. Außerdem ist die Breite an der schmalsten Stelle beim Durchschnittskleinwagen um 10 cm (≈11%) größer als im BMW i4.
Folgen für die Nutzbarkeit
Die größere Ladelänge des BMW i4 bedeutet praktische Vorteile für lange Gegenstände: Ski, Latten, lange Möbelteile oder Bauteile lassen sich leichter quer oder längs unterbringen, oft ohne Dachträger oder spezielle Verlängerungen. Für Transporte, bei denen Länge entscheidend ist, ist der i4 somit besser geeignet.
Die größere Öffnungshöhe und die größere Tiefe des durchschnittlichen Kleinwagens sprechen hingegen für Vorteile bei hohen und voluminösen Ladungen: sperrige Kartons, Kisten oder hohe Gepäckstücke lassen sich einfacher aufstellen und besser stapeln, weil das Einladefenster höher ist und sich mehr Raum unterhalb der Ladekante bietet.
Die größere schmalste Innenbreite des Kleinwagens (≈11% mehr) bedeutet, dass breite Ladungsteile im Innenbereich eines Kleinwagens eher durchgehen als im i4; beim BMW i4 können breite Gegenstände am engsten Punkt aufliegen oder nicht parallel gelegt werden, selbst wenn die Öffnung vergleichsweise breit ist.
Kurz zusammengefasst: Wenn Sie häufig lange, flache oder längliche Lasten transportieren, ist der BMW i4 im Alltag klar im Vorteil. Wenn Sie dagegen oft hohe, voluminöse oder breit aufgebaute Gegenstände laden müssen (stapelbare Kisten, hohe Kartons), bietet der durchschnittliche Kleinwagen durch höhere Öffnung, größere Tiefe und etwas mehr Innenbreite mehr Flexibilität.
