
Wichtigste Unterschiede
Die Messwerte zeigen, dass der BMW i4 bei der nutzbaren Ladelänge vorne liegt: mit umgeklappten Sitzen bietet der i4 eine um 20 cm (13%) längere Ladefläche als der Karoq, und bei aufrechter erster Sitzreihe bleibt der Vorzug noch deutlicher mit 22 cm (29%) Mehrlänge zugunsten des i4. Demgegenüber punktet der Skoda Karoq bei Höhe, Tiefe und Breite: die Kofferraumöffnung ist um 25 cm (37%) höher, die Tiefe (Ladekante bis Kofferraumboden) ist um 5 cm (50%) größer, die schmalste Breite des Laderaums ist um 13 cm (15%) größer und die Öffnungsbreite um 10 cm (11%) weiter als beim BMW i4. Die Ladekante des i4 liegt geringfügig höher (+2 cm / 3%) als beim Karoq.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die Längen-Vorteile des BMW i4 machen ihn praktischer für lange, flache Ladungen: sperrige Gegenstände wie Latten, Skier oder lange Kartons lassen sich leichter unterbringen, besonders wenn die Rücksitze umgeklappt sind. Weil der i4 aber deutlich weniger Öffnungshöhe, geringere Tiefe und schmalere Breiten hat, sind hohe, voluminöse oder breite Gegenstände schwieriger zu laden und zu positionieren.
Der Skoda Karoq ist besser geeignet für den Alltagsgebrauch mit ungleichförmiger Ladung: die höhere Kofferraumöffnung und die größere Tiefe und Breite erleichtern das Einladen von sperrigen, hohen oder breiten Objekten (Kinderwagen, große Kisten, Möbelteile). Die geringfügig niedrigere Ladekante macht das Heben schwerer Gegenstände etwas komfortabler, auch wenn dieser Unterschied klein ist.
Kurz gesagt: Wer häufig lange, flache Lasten transportiert, profitiert vom BMW i4. Wer öfter sperrige, hohe oder breite Ladung hat oder Wert auf komfortables Beladen legt, ist mit dem Skoda Karoq besser bedient.
