
Wichtigste Unterschiede
Beim Volumen und der Form des Laderaums zeigen sich klare Kontraste: Der BMW i4 bietet im umgeklappten Zustand deutlich mehr Ladefläche — er hat einen um 60 cm (52%) längeren Kofferraum als der VW Caddy Kombi, was längere Gegenstände erlaubt. Der VW Caddy dagegen punktet bei Höhe und Breite der Öffnung: die Kofferraumöffnung ist um 47 cm (70%) höher als beim i4, die schmalste Innenbreite ist um 25 cm (28%) größer und die Öffnungsbreite um 19 cm (20%) größer. Der BMW hat zudem eine größere Verhältnis-Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden — die Tiefe ist um 8 cm (400%) größer — und eine höhere Ladekante über der Straße — um 13 cm (23%). Wenn die erste Sitzreihe aufrecht bleibt, hat der VW Caddy Kombi zwar einen etwas längeren Kofferraum (+9 cm / 9%), dieser Unterschied liegt jedoch unter 10% und ist damit weniger markant.
Auswirkungen auf die Nutzbarkeit
Die Unterschiede führen zu unterschiedlichen Stärken: Für lange, flache oder schlecht stapelbare Gegenstände (z. B. lange Latten, Skier, Platten) ist der BMW i4 im umgeklappten Zustand oft die bessere Wahl dank der deutlich größeren Ladelänge. Allerdings schränkt die geringe Öffnungshöhe und die schmalere Innenbreite des i4 das Einladen hoher oder breiter Teile erheblich ein — ein langes Brett mag hineinpassen, ein hoher Karton oder sperrige Möbelstücke dagegen nicht. Die höhere Ladekante des i4 macht das Heben schwerer Lasten zusätzlich mühsamer.
Der VW Caddy Kombi ist praktischer für sperrige, hohe oder breitformatige Ladung: die deutlich höhere Öffnung und die größeren Breiten erlauben das Einfahren von Kisten, Möbelteilen oder sperrigen Gegenständen problemlos. Die niedrigere Ladekante erleichtert das manuelle Be- und Entladen schwerer Gegenstände und macht das Handling ergonomischer. Bei normaler Nutzung mit aufrechter erster Sitzreihe bieten beide Fahrzeuge vergleichbare Alltagspraktikabilität, wobei der Caddy bei Volumen und Beladekomfort für große, unhandliche Lasten klar im Vorteil ist.
