Vergleich: BMW X2 vs BMW X3 – Wer hat den größeren Kofferraum?

Kofferraum Maße im Vergleich: BMW X2 vs BMW X3
Kofferraum Maße im Vergleich: BMW X2 vs BMW X3

Wesentliche Unterschiede

Zwischen den beiden Modellen gibt es mehrere Abweichungen im Kofferraum. Besonders auffällig sind folgende Punkte: Der BMW X3 hat eine deutlich höhere Kofferraumöffnung (+13 cm / 20%) und eine größere Breite der Kofferraumöffnung (+13 cm / 13%) als der X2. Dagegen hat der BMW X2 eine wesentlich größere Tiefe zwischen Ladekante und Kofferraumboden (+9 cm / 800%) sowie eine höhere Ladekante über der Straße (+10 cm / 14%).

Kleinere Unterschiede, die nicht so stark ins Gewicht fallen: Die nutzbare Kofferraumlänge bei umgeklappten Sitzen ist beim X3 etwas größer (+12 cm / 7%) und mit aufrechter erster Sitzreihe nur minimal (+2 cm / 2%). Die schmalste Kofferraumbreite ist beim X3 geringfügig breiter (+10 cm / 10%), liegt aber genau an der von Ihnen genannten Schwelle und wird hier nicht hervorgehoben.

Auswirkungen auf die Nutzbarkeit

Durch die größere Höhe und die breitere Öffnung des X3 lassen sich hohe und breite Gegenstände einfacher ein- und ausladen. Das Einbringen sperriger oder voluminöser Ladung wird beim X3 deutlich komfortabler, weil mehr vertikaler und horizontaler Durchlass vorhanden ist.

Beim X2 sorgt die größere Tiefe vom Ladekantenrand zum Kofferraumboden dafür, dass Ladung weiter „unten“ im Laderaum sitzt. Das kann vorteilhaft sein, wenn Gegenstände sicher und tiefer verstaut werden sollen (weniger Bewegung während der Fahrt). Gleichzeitig macht die höhere Ladekante über der Straße das Heben schwerer Lasten in den Kofferraum anstrengender und erschwert das Rollen von Koffern über die Schwelle.

In der Praxis heißt das: Für regelmäßiges Transportieren von breiten, hohen oder sperrigen Gegenständen ist der X3 die bessere Wahl (leichteres Beladen, mehr Durchlass). Für Situationen, in denen Gegenstände tiefer und sicherer im Laderaum liegen sollen, oder wenn eine „vertiefte“ Ladefläche erwünscht ist, bietet der X2 Vorteile — allerdings auf Kosten eines höheren Kraftaufwands beim Einladen.