
Größte messtechnische Unterschiede
Der BMW X3 hat einen deutlich längeren Laderaum: Mit umgeklappten Sitzen ist er um 44 cm (33%) länger, mit aufrechter erster Sitzreihe um 28 cm (42%) länger als der Jeep Avenger Elektro. An der schmalsten Stelle ist der Kofferraum des X3 um 20 cm (22%) breiter, die Kofferraumöffnung des X3 ist um 13 cm (13%) breiter als beim Avenger. Die Tiefe des Kofferraums (Abstand Ladekante → Kofferraumboden) ist beim Jeep Avenger um 11 cm (1000%) größer als beim BMW X3. Die Höhe der Kofferraumöffnung ist bei beiden Modellen gleich; die Ladekante des Avenger liegt nur geringfügig (+2 cm / 3%) höher über der Straße.
Folgen für die Nutzbarkeit
Die größere Laderaumlänge des BMW X3 (sowohl mit umgeklappten als auch mit aufrechten Sitzen) macht ihn besser geeignet für lange Gegenstände wie Skier, Möbelteile oder lange Kartons – solche Lasten lassen sich im X3 deutlich leichter unterbringen. Die größere Breite an der engsten Stelle und die breitere Öffnung im X3 erleichtern das Verladen breiter oder sperriger Gegenstände und erhöhen die tatsächliche nutzbare Ladefläche.
Der tiefere Kofferraum des Jeep Avenger (größerer Abstand von Ladekante zum Boden) bedeutet, dass der Laderaum eine größere Vertiefung hat: Das kann helfen, Gegenstände tiefer zu versenken und die Stirnlast zu reduzieren, macht aber das Hineinheben schwererer Gegenstände etwas umständlicher. Weil die Ladekante des Avenger nur minimal höher liegt (+2 cm), ist dieser Nachteil beim Heben nur gering spürbar.
Kurz: Für Transporte langer oder breiter Güter und einfaches Beladen ist der BMW X3 aufgrund signifikanter Längen‑ und Breitenvorteile klar im Vorteil. Der Jeep Avenger bietet durch die tiefere Ladefläche eine andere Ladegeometrie, die bei tieferen, weniger sperrigen Lasten Vorteile bringen kann, aber insgesamt weniger flexibel für große oder sperrige Gegenstände ist.
